Neues rund um Emmerzhausen

 

 

 

 

 

Neuigkeiten auf www.emmerzhausen-westerwald.de

 

 

04.05.2026

Am 4. Mai 2026 fand unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther eine Sitzung des Ortsgemeinderats Emmerzhausen statt. Zunächst beschlossen die Ratsmitglieder die Annahme einer Zuwendung des Fördervereins in Höhe von 183,56 Euro für eine Anschaffung für die Kindertagesstätte. Danach ging es um das geplante Baumkataster. Die Ortsgemeinde ist für den Baumbestand...

 

 

30.04.2026

Am Abend des 30. April 2026 wurde in Emmerzhausen wieder eine liebgewonnene Tradition gepflegt: Das traditionelle Maibaumaufstellen lockte bei herrlichem, fast schon sommerlichem Wetter über 100 Besucherinnen und Besucher...

 

 

11.04.2026

Bei bestem Frühlingswetter fand am 11. April 2026 die Müllsammelaktion in der Ortsgemeinde Emmerzhausen statt. Über zwei Dutzend engagierte Einwohnerinnen und Einwohner folgten dem Aufruf und versammelten sich, um gemeinsam ein Zeichen für eine saubere Umwelt zu setzen...

 

 

23.03.2026

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen kam am 23. März 2026 unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther zu einer Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus zusammen. Nach der Genehmigung der Niederschrift über die Ratssitzung vom 2. Februar 2026...

 

 

14.02.2026

Sicher ist es vielen aufgefallen: Die Glascontainer und der Hang darunter scheinen für manche Mitmenschen ein "magischer Ort" zu sein, um Verpackungs- und sogar Hausmüll illegal zu entsorgen. Was eigentlich der sauberen...

 

 

02.02.2026

Unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther fand am 2. Februar 2026 die 11. Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Nach Begrüßung aller Anwesenden befasste sich der Ortsgemeinderat Emmerzhausen mit den folgenden Angelegenheiten...

 

 

22.12.2025

Eine stimmungsvolle und mittlerweile fest etablierte Tradition hat auch in der vergangenen Adventszeit wieder zahlreiche Menschen in Emmerzhausen zusammengebracht: das "beleuchtete Fenster". An insgesamt 14 Abenden...

 

 

19.12.2025

Mit dem nahezu abgeschlossenen Glasfaserausbau kann die Ortsgemeinde Emmerzhausen ein durchweg positives Fazit ziehen. Im Mai 2025 fiel mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss für ein Infrastrukturprojekt, das nun – bei rund 98 Prozent erledigter Arbeiten – bereits deutlich früher als geplant vor dem erfolgreichen Abschluss steht...

 

 

19.12.2025

Die Pflege der Straßen- und Wegebäume im Ortsbereich von Emmerzhausen soll künftig systematischer und nachhaltiger gestaltet werden. Geplant ist die Einführung eines festen Automatismus beim Beschneiden der Straßenbäume. Ein Turnus von alle zwei Jahren...

 

 

16.12.2025

Eine erfreuliche Überraschung gab es kurz vor den Weihnachtsfeiertagen für die Kindertagesstätte "Regenbogen" in Emmerzhausen: Die Firma Westerwald-Bau, die derzeit den Ausbau des Glasfasernetzes in der Ortsgemeinde Emmerzhausen durchführt...

 

 

15.12.2025

Am 15. Dezember 2025 fand unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther eine Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen statt. Nach Erledigung der Regularien folgte im öffentlichen Sitzungsteil ein Bericht von Laura Panek, Leiterin der Kommunalen Kindertagesstätte "Regenbogen"...

 

 

03.11.2025

Am 3. November 2025 kam der Ortsgemeinderat Emmerzhausen unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther zu einer Sitzung zusammen statt. Nach der Erledigung der Regularien stand zunächst ein Bericht des Jagdpächters...

 

 

03.10.2025

Am Freitag, dem 3. Oktober 2025, zog es rund 40 Wanderfreunde in die Gemarkung Emmerzhausen, um sich auf eine spannende Zeitreise zu begeben. Unter dem Motto...

 

 

13.09.2025

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 19 Grad unternahmen die Senioren der Ortsgemeinde Emmerzhausen kürzlich einen abwechslungsreichen Tagesausflug. Mit dem Reisebus ging...

 

 

25.08.2025

Unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther fand am 25. August 2025 die 7. Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Nach Begrüßung aller Anwesenden befasste sich der Ortsgemeinderat Emmerzhausen mit...

 

 

19.05.2025

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen kam am 19. Mai 2025 unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther zu einer Sitzung zusammen statt. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss zunächst die Annahme einer Zuwendung der Volksbank Daaden eG zu Gunsten...

 

 

30.04.2025

Am Abend des 30. Aprils 2025 fand in Emmerzhausen das traditionelle Maibaumaufstellen statt. Bei sommerlichen Temperaturen versammelten sich rund 80 Besucher, um gemeinsam das Fest zu feiern und den Maibaum neben dem Dorfgemeinschaftshaus aufzustellen...

 

 

29.04.2025

Rund 70 Bürgerinnen und Bürger folgten am 29. April 2025 der Einladung der Ortsgemeinde Emmerzhausen zur Informationsveranstaltung über den geplanten Glasfaserausbau. Im Dorfgemeinschaftshaus wurde über den aktuellen Stand...

 

 

13.04.2025

Bei frühlingshaften Temperaturen machten sich am Sonntag, dem 13. April 2025, 20 Wanderfreunde auf eine historische Entdeckungstour durch die Gemarkung Emmerzhausens. Die Veranstaltung, die unter dem Titel "Eisenbahn und Basaltabbau" stand, bot den Teilnehmern die Gelegenheit...

 

 

05.04.2025

Am Samstag, dem 5. April 2025, fand in unserer Gemeinde Emmerzhausen die diesjährige Aktion "Saubere Landschaft" statt. Rund 50 engagierte Bürgerinnen und Bürger, darunter auch die Kinder, Eltern und Erzieherinnen unserer...

 

 

24.03.2025

Am 24. März 2025 fand unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther eine Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen statt. Zunächst beschloss der Ortsgemeinderat Emmerzhausen die Annahme einer Zuwendung in Höhe von 491,66 Euro zu Gunsten...

 

     

Aktuelle Berichte rund um Emmerzhausen

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen

Baumkataster kommt

Am 4. Mai 2026 fand unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther eine Sitzung des Ortsgemeinderats Emmerzhausen statt. Zunächst beschlossen die Ratsmitglieder die Annahme einer Zuwendung des Fördervereins in Höhe von 183,56 Euro für eine Anschaffung für die Kindertagesstätte. Danach ging es um das geplante Baumkataster. Die Ortsgemeinde ist für den Baumbestand auf ihren Grundstücken in unterschiedlichem Maße verkehrssicherungspflichtig. Bei gemeindlichen Bäumen im Wald ist eine Haftung der Ortsgemeinde für waldtypische Gefahren, also z. B. herabhängende Äste oder die mangelnde Stand- oder Bruchfestigkeit von Bäumen ausgeschlossen. Typische Waldgefahren gehören zu dem vom Waldbesucher übernommenen Risiko, der Waldbesuch erfolgt auf eigene Gefahr. Mit natürlichen Gefahren muss derjenige, der sich in die Natur begibt, stets rechnen. Nur bei atypischen Gefahren, das sind alle nicht durch die Natur oder durch die Art der Bewirtschaftung zwangsläufig vorgegebenen Zustände, kommt eine Haftung der Gemeinde in Betracht. Atypische Gefahren sind vom Waldbesitzer geschaffene oder geduldete Zustände, die ein Waldbesucher nicht oder nicht rechtzeitig erkennen und auf die er sich nicht einrichten kann, weil er nicht mit ihnen rechnen musste. Anders ist es auf gemeindeeigenen Grundstücken außerhalb des Waldes, insbesondere an Straßengrundstücken. Hier ist die Verkehrssicherungspflicht stärker ausgeprägt. Verkehrssicherungspflicht bedeutet, dass derjenige, der eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, die Pflicht hat, die notwendigen und zumutbaren Sicherungsmaßnahmen zu treffen, um Schäden anderer zu verhindern. Hieraus abgeleitet hat die Ortsgemeinde im Zusammenhang mit ihrem Baumbestand die Pflicht, zur Abwehr der von Bäumen ausgehenden Gefahren diejenigen Maßnahmen zu treffen, die einerseits zum Schutz gegen Umstürzen, Totholzfall und Astbruch, also insbesondere Windwurf und Windbruch erforderlich, andererseits unter Berücksichtigung des umfangreichen Baumbestandes zumutbar sind. Dazu reicht im Regelfall eine in angemessenen Abständen vorgenommene, äußere Sichtprüfung, bezogen auf die Gesundheit und die Standsicherheit des Baumes aus. Eine eingehende fachmännische Untersuchung ist nur dann vorzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die der Erfahrung nach auf eine besondere Gefährdung hindeuten.

Nach der Rechtsprechung gibt es eine Pflicht jeder Kommune, ihre sämtlichen Bäume und deren Gefährdungspotenzial in einem Baumkataster zu erfassen, nach dem sich die Intervalle und die Intensität der Baumkontrollen ergibt. Ein solches Baumkataster sollte deshalb die Baumstandorte und das Kontrollerfordernis in Abhängigkeit vom Alter, Zustand und Standort angeben sowie die Durchführung der Kontrollen und das Prüfungsergebnis enthalten. Bisher haben die Ortsgemeinde Mauden und die Ortsgemeinde Weitefeld ein Baumkataster dieser Art. Die bisherigen Schadenfälle in der Verbandsgemeinde im Zusammenhang mit Bäumen sind selten. In den letzten zehn Jahren gab es nach der Ermittlung der Verwaltung insgesamt vier Meldungen mit einem Schadenumfang von knapp 14.000 EUR der von der Versicherung getragen wurde. Die kommunale Versicherung hat bisher ein solches Baumkataster auch nicht von der Verbandsgemeinde gefordert. Schon um die Gefahr von Personenschäden zu reduzieren, aber auch um sonst möglichen Schadenersatz-ansprüchen die Grundlage zu nehmen, ist die Verbandsgemeindeverwaltung bestrebt, den Informationsstand und die Vorsorgechancen zu erhöhen und selbst aktiv die Einrichtung und dauerhafte Administration eines Baumkatasters vorzusehen. Das Konzept der Verwaltung sieht vor, dass der Verbandsgemeinde-Bauhof die notwendigen Leistungen künftig in einem überschaubaren sachlichen und zeitlichen Rahmen erbringt. Dazu wurden zwei Mitarbeiter mit den beruflichen Qualifikationen Forstwirt und Gärtner fachlich zusätzlich qualifiziert. Die Ersterfassung soll in digitaler Form durch eine Drohnenbefliegung einer Firma aus Koblenz und Vor-Ort-Kontrolle, deren Ergebnisse Standortkoordinaten, Baumhöhe, Kronenumfang und nach Verschneidung auch die Grundstücksidentifikation und damit die Eigentümereigenschaft umfassen, möglichst automatisiert erfolgen. Die weitere Bearbeitung und künftige Kontrollen werden dann unter Verwendung mobiler Endgeräte vorgenommen. Für jeden Baum wird ein separater Datensatz angelegt. Mit diesem Datenbestand kann dann weiter im Sinne der Baumzustandsüberwachung gearbeitet werden. Vor Ort wird die Vitalität überprüft und eine verkehrssicherungsbezogene Bewertung durch das Fachpersonal des Bauhofs unterzogen, wobei Bäume in höher frequentierten Zonen priorisiert werden sollten. Grüngürtel und zusammenhängende Baumbestände würden im Verbund erfasst und dokumentiert. Es muss sich dann eine Kontrollroutine anschließen. In einem gewissen zeitlichen Abstand wäre ggf. eine weitere Befliegung durchzuführen, um Veränderungen im Gesamtbestand zu zeigen und darauf reagieren zu können. Die ergänzende Datenerfassung durch mobile Endgeräte vor Ort erfolgt mittels einer App durch die Bauhofmitarbeiter. Die Verwaltung empfiehlt der Ortsgemeinde Emmerzhausen die Beteiligung an einer gemeinsamen Lösung, weil sich der administrative Aufwand verringert, die Regelkontrollen und Dokumentationen einheitlich wären und es keine vereinzelten Dateninseln geben würde. Die voraussichtlichen Kosten einer Drohnenbefliegung und der anschließenden Beurteilung des Bestands durch den Bauhof stellen sich bei angenommenen 100 relevanten Bäumen wie folgt dar: Kosten aeroDCS, Koblenz für die Erstaufnahme von Bäumen gemäß Angebot vom 24. November 2025 geschätzte 100 Bäume zum Pauschalpreis von 6,50 Euro/pro Baum (brutto): 650 Euro. Der Aufwand für die Begutachtung durch den Bauhof wird wie folgt geschätzt: 100 Bäume Baumuntersuchung und -bewertung ca. 750 Euro (ca. 8 Bäume/Stunde), Fahrzeugkosten (ca. 13 Stunden) geschätzt ca. 250 Euro, Leistungen Bauhof der Verbandsgemeinde: ca. 1.000 Euro. Somit ergeben sich voraussichtliche Gesamtkosten für die Ersterfassung und den Aufbau des Baumkatasters in der Ortsgemeinde Emmerzhausen bei 100 Bäumen in Höhe von ca. 1.650 Euro.

Die Anschaffungskosten der Software und der mobilen Endgeräte des Bauhofs werden nicht gesondert in Rechnung gestellt, sondern als Verwaltungskosten von der Verbandsgemeinde getragen.

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss, dem Konzept der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf zu folgen und beauftragte diese, kurzfristig die Fachfirma mit der Befliegung der relevanten Flächen zu beauftragen sowie den Bauhof der Verbandsgemeinde, die aus der Befliegung resultierenden Maßnahmen abzuleiten.

 

Vorplatzgestaltung Mietwohnungen Dorfgemeinschaftshaus

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die Planung zur Neugestaltung des Vorplatzes am Dorfgemeinschaftshaus auf Grundlage der Variante II (Stand 2022) in angepasster Form weiterzuverfolgen sowie verschiedene Maßgaben (u. a. Wegbreite, Verzicht auf Stellplatzmarkierungen, Aufenthaltsbereich, öffentliche Ausschreibung und detaillierte Kostendarstellung) festgelegt. In Umsetzung dieses Beschlusses hat die Verwaltung Kontakt mit einem Ingenieurbüro aufgenommen. Am 15. April 2026 fand ein gemeinsamer Ortstermin mit dem Ortsbürgermeister, einem Vertreter des Ingenieurbüros sowie der Verwaltung statt. Im Rahmen dieses Termins wurde die bisherige Planung erneut aufgegriffen und unter Berücksichtigung der gefassten Beschlusslage inhaltlich abgestimmt. Ziel ist eine überarbeitete, wirtschaftlich optimierte Planung auf Grundlage aktueller Kostenansätze. Dabei wurden insbesondere folgende Punkte festgehalten: Die Planung wird auf Basis der bisherigen Variante II weiterentwickelt und entsprechend den beschlossenen Anpassungen überarbeitet. Die Fahr- bzw. Wegfläche soll durchgehend asphaltiert werden; eine gesonderte Ausweisung bzw. Abgrenzung von Stellplätzen erfolgt nicht. Zusätzlich ist die Herstellung einer Pflasterfläche als Aufenthaltsbereich (z. B. Grill- oder Sitzplatz) mit einer Größe von ca. 4,0 x 4,0 m bis maximal 4,5 x 4,5 m vorgesehen. Eine weitergehende Aufweitung des Anschlussbereichs an die Straße wurde geprüft, jedoch aus wirtschaftlichen Gründen verworfen. Die Ausschreibung sowie die Kostenschätzung sollen in sinnvolle Teilbereiche gegliedert werden, um im weiteren Entscheidungsprozess eine flexible Anpassung einzelner Maßnahmen zu ermöglichen.

Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der vergleichsweisen geringen Größe der Maßnahme eine Abrechnung der Ingenieurleistungen nur auf Stundenbasis erfolgen wird. Zudem ist in der aktuell vorliegenden Variante im derzeitigen Regelprofil noch ein Gefällewechsel zwischen der Zuwegung und der ehemaligen Parkfläche enthalten ist. Sofern ein gleichmäßiges Gefälle gewünscht wird, wäre eine erneute detaillierte Betrachtung insbesondere des Anschlusses an die Straße "Weidenstrauch" sowie der gesamten Höhenlage des Geländes erforderlich. Dies würde eine entsprechende Anpassung der Planung im weiteren Verfahren bedingen.

Für die ursprüngliche Planung (Stand 2022) waren für die Variante II Kosten in Höhe von rund 45.000 Euro (reine Baukosten zzgl. 15 % Baunebenkosten) veranschlagt. Aufgrund der zwischenzeitlichen Kostenentwicklung im Bauwesen ist aktuell von einem Kostenanstieg auf etwa 100 bis 110 % der damaligen Ansätze auszugehen, bemerkt das Büro Gewatec. Eine konkrete, aktualisierte Kostenschätzung wird durch das Ingenieurbüro jedoch erst erstellt, nachdem eine entsprechende Beauftragung durch den Ortsgemeinderat erfolgt ist. Der erste Planungsaufwand für die Überarbeitung der Unterlagen wird seitens des Ingenieurbüros auf etwa 3 bis 5 Arbeitstage geschätzt. Weitere Leistungen, insbesondere die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen sowie die Bauleitung, würden im Anschluss gesondert beauftragt und vergütet. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Maßnahme in der aktuell vorgesehenen Form vollständig ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln umgesetzt werden müsste. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Umsetzung zunächst ein paar Monate zurückzustellen und die Maßnahme gemeinsam mit der geplanten Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses sowie der Gestaltung des Vorplatzes auf der gegenüberliegenden Seite als Gesamtmaßnahme zu betrachten. In diesem Fall könnte auf Zuwendungen zurückgegriffen werden, welche das Land Rheinland-Pfalz aus dem Sondervermögen des Bundes und eigenen Mitteln innerhalb der Förderlinie Kommunen an den Kreis Altenkirchen verteilt. Das konkrete Verfahren zur Mittelvergabe sowie die Verteilung der Fördermittel sind derzeit jedoch noch nicht abschließend geklärt. Vor diesem Hintergrund bleiben die tatsächliche Inanspruchnahme und Ausgestaltung möglicher Förderungen zunächst abzuwarten. Der Ortsgemeinderat nahm die vorliegende Planung zur Kenntnis und möchte diese weiterverfolgen. Die vorliegende Grobplanung soll dabei als Grundlage für eine Preisanfrage bei drei örtlichen/regionalen Anbietern dienen. Danach wird über weitere Schritte entschieden.

Zustimmung zu Flächennutzungsplanänderung

Der Verbandsgemeinderat Daaden-Herdorf hat mit Beschluss vom 31. März 2022 die 5. Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich "Friedhof Weitefeld-Oberdreisbach" in der Ortsgemeinde Weitefeld eingeleitet. Anlass der Flächennutzungsplanänderung ist die Erweiterung des Friedhofs in der Ortsgemeinde Weitefeld, Ortsteil Oberdreisbach. Inhalt der Flächennutzungsplanänderung ist die Darstellung einer "öffentlichen Grünfläche; Zweckbestimmung: Friedhof" sowie einer "örtlichen Verkehrsfläche" (Parkplatz), statt einer derzeit ausgewiesenen "Fläche für Landwirtschaft". Nach Durchführung des Verfahrens zur 5. Flächennutzungsplanänderung hat der Verbandsgemeinderat in seiner Sitzung am 19.03.2026 den Feststellungsbeschluss gemäß § 67 Abs. 2 S. 2 GemO gefasst und die Verwaltung beauftragt, das Zustimmungsverfahren durchzuführen. Die Entscheidung des  Verbandsgemeinderates bedarf der Zustimmung der verbandsangehörigen Städte/Ortsgemeinden. Der Ortsgemeinderat erteilte der 5. Änderung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf für den Bereich "Friedhof Weitefeld-Oberdreisbach" in der Ortsgemeinde Weitefeld seine Zustimmung.

Neue Vorhänge für das Dorfgemeinschaftshaus

Der Saal im Dorfgemeinschaftshaus wird mit neuen Vorhängen ausgestattet, das teilte der Ortsbürgermeister am Ende des öffentlichen Sitzungsteils unter anderem mit. Die Kosten belaufen sich auf rund 715 Euro, davon werden dankenswerterweise 500 Euro vom Dorfcafé-Team übernommen.

Vor einigen Jahren hat das Land Rheinland-Pfalz den Rückbau von Wehranlagen im Rahmen der "Aktion Blau" vorangetrieben. Auch der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hat seinerzeit einen entsprechenden Beschluss gefasst. Das Projekt wird aber seitens des Landes nicht mehr weitergeführt.

Eine weitere Mitteilung betraf eine mögliche Umzäunung des Sportplatzes aufgrund der wiederholt aufgetretenen Schäden durch Wildschweine. Der Ortsbürgermeister hat vorab Angebote für einen mobilen Elektrozaun (ca. 3.500 Euro) und einen festen Zaun mit zwei Toren (ca. 18.000 Euro) eingeholt. Die Angelegenheit soll in der nächsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen behandelt werden, auch was die künftige Nutzung des Platzes betrifft.

Im Zuge des Ausbaus des "Friedhofswegs" wurden seinerzeit auch Leerrohre verlegt. Diese werden jetzt für Glasfaser genutzt. Die Ortsgemeinde Emmerzhausen erhält dafür rund 2.400 Euro.

Was die Glasfaserversorgung betrifft, zeichnet sich jetzt auch für die bisher unversorgten Bereiche im "Waldweg" eine Lösung ab. Aus dem Rat kamen Hinweise auf notwendige Nachbesserungsarbeiten im öffentlichen Verkehrsraum nach Fertigstellung der Glasfaserverlegung. Mit dem beauftragten Unternehmen wird Kontakt aufgenommen. Ratsmitglied Marc Rosenkranz wies auf gefährliche Schäden im Asphaltbelag auf dem Friedhof hin. Außerdem wurde festgestellt, dass auf einer Grabstelle ein Buchsbaumzünsler-Befall vorliegt. Es muss verhindert werden, dass sich dieser Schädling dort weiter ausbreitet. Die kommende Sitzung des Bauausschusses soll vor Ort am Friedhof stattfinden. Der Ausschuss kann bei der Gelegenheit auch über die künftige Nutzung der eingeebneten Fläche auf dem oberen Friedhofsteil sprechen.

Wegen der Pflege der Flächen um den Hochbehälter setzt sich der Ortsbürgermeister mit den Verbandsgemeindewerken in Verbindung. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung ging es unter anderem um Grundstücksangelegenheiten.

[Text: Dirk Klein (Daaden); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 4. Mai 2026]

 

Traditionelles Maibaumsetzen begeistert zahlreiche Besucher in Emmerzhausen

Am Abend des 30. April 2026 wurde in Emmerzhausen wieder eine liebgewonnene Tradition gepflegt: Das traditionelle Maibaumaufstellen lockte bei herrlichem, fast schon sommerlichem Wetter über 100 Besucherinnen und Besucher an das Dorfgemeinschaftshaus. In geselliger Atmosphäre wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und natürlich der Maibaum aufgestellt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben gegrillten Würstchen standen auch Pommes und Currywurst auf dem Speiseplan. Dazu gab es eine große Auswahl an gekühlten Getränken, die bei den warmen Temperaturen besonders gefragt waren. Direkt bewährt hat sich dabei auch der neu angeschaffte Grill, der seine Feuertaufe mit Bravour meisterte. Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das Dorfleben ist. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Ortsbild, Tourismus, Verkehr" hatten die Veranstaltung hervorragend organisiert und damit für einen rundum gelungenen Abend gesorgt. Ihnen gilt ein ganz besonderer Dank für ihren unermüdlichen Einsatz. Ohne diese ehrenamtliche Arbeit wären Veranstaltungen wie das Maibaumsetzen in dieser Form kaum möglich. Ebenso gilt ein herzliches Dankeschön den vielen Bewohnerinnen und Bewohnern, die durch ihre zahlreiche Teilnahme und die gute Stimmung das Fest erst zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Die Vorfreude auf das nächste Maibaumsetzen ist bereits groß: Schon jetzt sind alle herzlich eingeladen, am 30. April 2027 wieder gemeinsam in Emmerzhausen zu feiern.

[Text: Stefan Bertram; Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 30. April 2026]

 

Erfolgreiche Müllsammelaktion in Emmerzhausen

Bei bestem Frühlingswetter fand am 11. April 2026 die Müllsammelaktion in der Ortsgemeinde Emmerzhausen statt. Über zwei Dutzend engagierte Einwohnerinnen und Einwohner folgten dem Aufruf und versammelten sich, um gemeinsam ein Zeichen für eine saubere Umwelt zu setzen. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Helferinnen und Helfer in mehrere Gruppen eingeteilt, die sich anschließend auf den Weg machten, um Straßenränder, Feldwege und Waldgebiete rund um Emmerzhausen von achtlos entsorgtem Müll zu befreien. Mit großem Einsatz und viel Motivation wurde gesammelt, sortiert und verladen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren zeigte sich auch diesmal ein erschreckendes Bild: Innerhalb kürzester Zeit füllte sich ein 7-Kubikmeter-Container nahezu vollständig. Neben den üblichen Abfällen wie Reifen, Flaschen, Hausmüll und Hygieneartikeln wurden auch zahlreiche größere und ungewöhnliche Gegenstände gefunden. Dazu zählten unter anderem Metallteile, Rohre, große Fliesen, mehrere Meter Maschendrahtzaun sowie Behälter mit unterschiedlichsten Flüssigkeiten, die illegal in der Natur entsorgt worden waren. Nach getaner Arbeit wartete am Dorfgemeinschaftshaus eine wohlverdiente Stärkung auf die fleißigen Helferinnen und Helfer. Bei Würstchen, frischen Brötchen und kühlen Getränken ließ man den erfolgreichen Einsatz in geselliger Runde ausklingen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Freiwilligen, die sich an der Aktion beteiligt haben – insbesondere den zahlreichen motivierten Kindern, auch wenn nicht mehr alle bei dem Gruppenfoto dabei sein konnten. Ebenso bedanken wir uns bei allen Unterstützern, die Fahrzeuge und Material zur Verfügung gestellt haben. Auch im kommenden Jahr ist wieder eine Müllsammelaktion geplant. Schon jetzt sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich an dieser wichtigen und gemeinschaftsstärkenden Aktion zu beteiligen.

[Text und Foto: Stefan Bertram, Emmerzhausen, den 11. April 2026]

 

Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen kam am 23. März 2026 unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther zu einer Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus zusammen. Nach der Genehmigung der Niederschrift über die Ratssitzung vom 2. Februar 2026 beschloss der Ortsgemeinderat Emmerzhausen zunächst die Annahme einer Zuwendung in Höhe von 136,99 Euro. Zuwendungsgeber war der Förderverein Kindergarten Emmerzhausen e.V., der den Betrag für die Anschaffung einer Kindersofas zur Verfügung gestellt hat.

 

Aktualisierung der Straßenreinigungssatzung

In der vergangenen Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen regte Ratsmitglied Marc Rosenkranz eine Neufassung der Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen der Ortsgemeinde Emmerzhausen vom 18. Juli 1976 an. Dem Ortsgemeinderat Emmerzhausen wurde das aktuelle Satzungsmuster einer Straßenreinigungssatzung des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz (Stand: 2020) vorgelegt. In diesem Muster sind Passagen enthalten, die in der derzeit gültigen Satzung der Ortsgemeinde Emmerzhausen bislang nicht berücksichtigt sind. In der aktuell gültigen Straßenreinigungssatzung der Ortsgemeinde sind im Gegenzug Regelungen enthalten, die im Zuge einer Anpassung an das vorgenannte Satzungsmuster entfallen würden. Nach Einschätzung der Verwaltung ergeben sich inhaltlich keine wesentlichen Unterschiede zwischen der bestehenden Satzung und dem aktuellen Satzungsmuster. Lediglich die Ausnahmen zur Verwendung von Salz sind in der aktuellen Fassung der Mustersatzung weiter ausgeführt. Nach ausführlicher Beratung beschloss der Ortsgemeinderat Emmerzhausen mehrheitlich, die Satzung in der jetzigen Form zu belassen und allenfalls redaktionelle Fehler zu korrigieren.

 

Winterdienst: Streuplan

Die Ratsmitglieder befassten sich mit dem 2010 erstellten und 2023 wiederholt freigegeben Streuplan der Ortsgemeinde Emmerzhausen. Der Plan beinhaltet die Strecken, die neben dem normalen Schneeschieben auch mit Salz gestreut werden. Je nach Einschätzung des Fahrers kann es aufgrund der Straßenverhältnisse vorkommen, dass die Straßen abweichend vom Streuplan gestreut werden. Beispielsweise werden bei Eisregen alle Straßen gestreut, bei Salzmangel nur Steilstrecken. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen nahm einstimmig einzelne Änderungen vor. So soll künftig auch der Vorplatz zum Dorfgemeinschaftshaus geschoben und ggf. abgestreut werden. Auf dem Asphaltweg von der Verlängerung "Wiesenstraße" zum Sportplatz wird der Winterdienst hingegen entfallen.

 

Jahresabschlüsse 2022 bis 2023

Ortsbürgermeister Matthias Werther und die Beigeordneten Gisbert Runkel, Stefan Bertram und Heinz Dücker waren gemäß der Vorschrift des § 22 der Gemeindeordnung (GemO) von der Beratung und Beschlussfassung zu diesem Tagesordnungspunkt auszuschließen und begaben sich in den für die Zuhörer bestimmten Teil des Sitzungsraums. Ratsmitglied Marc Rosenkranz übernahm den Vorsitz.

Der Rechnungsprüfungsausschuss der Ortsgemeinde Emmerzhausen hat in seiner Sitzung am 10. Februar 2026 den Entwurf der Jahresabschlüsse 2022 bis 2023 der Ortsgemeinde Emmerzhausen entsprechend den Bestimmungen der GemO geprüft. Der Rechnungsprüfungsausschuss stellte dabei nach stichprobenartiger Überprüfung unter Einschluss der Buchführung fest, dass die Jahresabschlüsse 2022 bis 2023 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Ortsgemeinde Emmerzhausen unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung für Gemeinden vermitteln. Die gesetzlichen Vorschriften sowie die sie ergänzenden Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen wurden beachtet. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen folgte der Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses und stellt die geprüften Jahresabschlüsse 2022 bis 2023 mit den an dieser Stelle bereits veröffentlichten Zahlen fest. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss außerdem auf Vorschlag des Rechnungsprüfungsausschusses, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, dem Ortsbürgermeister, den Beigeordneten und den Beigeordneten der Ortsgemeinde, soweit sie vertreten haben, Entlastung zu erteilen.

 

Mitteilungen

Ortsbürgermeister Matthias Werther berichtete, dass die alte Orgel aus der Friedhofshalle bislang noch nicht veräußert wurde. Das Angebot wird noch ein paar Tage auf einem Kleinanzeigenportal sichtbar sein. Die Seniorenfeier ist an einem noch festzulegenden Termin im September geplant. Der Saal des Dorfgemeinschaftshauses soll mit neuen Gardinen ausgestattet werden. Die alten Vorhänge sind in die Jahre gekommen und entsprechend schadhaft und unansehnlich geworden. Dankenswerterweise steuert das Dorfcafé-Team 500 Euro bei, der Rest wird aus dem Dorfbudget zur Förderung des Ehrenamts bestritten.

[Text: Dirk Klein (Daaden); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 23. März 2026]

 

Spontaner Einsatz gegen illegalen Müll an den Glascontainern

Sicher ist es vielen aufgefallen: Die Glascontainer und der Hang darunter scheinen für manche Mitmenschen ein "magischer Ort" zu sein, um Verpackungs- und sogar Hausmüll illegal zu entsorgen. Was eigentlich der sauberen und ordentlichen Entsorgung von Altglas dienen soll, hat sich leider immer mehr zu einem regelrechten Schandfleck entwickelt. Da jede Reinigung durch beauftragte Fremdfirmen oder den Bauhof der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf für unsere Ortsgemeinde Emmerzhausen mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, haben sich einige Mitglieder des Ortsgemeinderates Emmerzhausen kurzerhand zu einer spontanen Aufräumaktion zusammengeschlossen. Ziel war es, den Bereich rund um die Glascontainer und den angrenzenden Hang zumindest wieder halbwegs in Ordnung zu bringen. Was dabei alles zum Vorschein kam, war erschreckend: Alte Wäschekörbe, Verpackungsmüll, Küchenabfälle, Kinderrucksäcke, Besteck und Geschirr, Bauschutt, zahlreiche Flaschen sowie unzählige Scherben – offenbar wurde hier über längere Zeit hinweg alles entsorgt, nur kein reines Altglas. Mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Engagement wurde der Bereich gesäubert und ein deutliches Zeichen gegen illegale Müllentsorgung gesetzt.

Leider handelt es sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Immer wieder werden an verschiedenen Stellen in unserer schönen Ortsgemeinde und in den angrenzenden Wäldern Abfälle achtlos oder vorsätzlich entsorgt. Das belastet nicht nur das Ortsbild, sondern auch die Umwelt – und letztlich den Geldbeutel der Allgemeinheit. Um dem entgegenzuwirken, organisieren wir jedes Jahr unseren "Dreckwegmachtag". In diesem Jahr findet er am 11. April von 9:00 bis 12:00 Uhr statt. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele fleißige Hände beteiligen, um gemeinsam unsere Ortschaft und die umliegenden Wälder von Müll zu befreien. Genauere Informationen werden zu gegebener Zeit über den WhatsApp-Kanal sowie im Mitteilungsblättchen veröffentlicht. Gemeinsam können wir viel bewegen – für ein sauberes und lebenswertes Ortsbild.

[Text und Foto: Stefan Bertram, Emmerzhausen, den 14. Februar 2026]

 

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen

Unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther fand am 2. Februar 2026 die 11. Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Nach Begrüßung aller Anwesenden befasste sich der Ortsgemeinderat Emmerzhausen mit den folgenden Angelegenheiten:

 

Zustimmung zur Annahme von Zuwendungen

Die Ortsgemeinde Emmerzhausen hat folgende Zuwendungen erhalten:

Zuwendungsgeber: W.W. Bau GmH, Bergstraße 10, 56242 Selters; Eingangsdatum: 17. Dezember 2025; Umfang der Zuwendung: 1.000 Euro/Geldspende; Verwendungszweck: Kommunale Kindertagesstätte "Regenbogen" Emmerzhausen

Zuwendungsgeber: Elektrotechnik Schönberger, Am Hang 13a, Emmerzhausen; Eingangsdatum: 12. Januar 2026; Umfang der Zuwendung: 1.120,86 Euro/Sachspende; Verwendungszweck: Erneuerung Zähleranlage am ehem. Feuerwehrhaus der Ortsgemeinde Emmerzhausen

Der Kommunalaufsicht Altenkirchen wird die Entgegennahme der Zuwendungen angezeigt. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss gemäß § 94 Abs. 3 Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz (GemO) die Annahme der Zuwendungen.

 

Forstwirtschaftsplan 2026

Zunächst erfolgte durch den Revierförster Matthias Grohs ein Rückblick auf das vergangene Forstwirtschaftsjahr. Im Anschluss wurde der Entwurf des Forstwirtschaftsplanes für das Haushaltsjahr 2026 durch den Revierförster vorgetragen. Der Plan geht von keinem Verkauf von Holz aus. Der Plan sieht Aufwendungen in Höhe von 9.250 Euro vor.

Nach dem Entwurf des Forstwirtschaftsplanes ist im Haushaltsjahr 2026 mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 9.250 Euro zu rechnen.

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss nach eingehender Beratung den Forstwirtschaftsplan für das Haushaltsjahr 2026 in der vorgelegten Fassung.

 

Bauangelegenheit; Mietwohnungen Dorfgemeinschaftshaus, hier: Vorplatzgestaltung

Die Ortsgemeinde Emmerzhausen hat sich bereits im Jahre 2021 mit einer Verbesserung der Zugangssituation zu den Mietwohnungen des Dorfgemeinschaftshauses beschäftigt. Die Planung sah vor, den Zugang von der Straße "Weidenstrauch" zu erneuern und Stellplätze für die Wohnungen zu schaffen. Daraufhin hatte das beauftragte Ingenieurbüro Gewatec aus Neunkirchen zwei Gestaltungsvarianten ausgearbeitet.

Variante I sah eine großzügige Senkrechtaufstellung von Parkplätzen vor, bei der fünf Parkplätze geschaffen werden sollten. Die Zufahrtsbreite beträgt hier 6,00 m, damit genügend Rangierfläche zum ein- und ausparken gegeben ist.

Kostenschätzung (Stand Januar 2022): rd. 80.000,00 Euro brutto, reine Baukosten zzgl. 15 % Baunebenkosten

Variante II sah eine Längsaufstellung der Parkplätze vor, bei der nur zwei bis drei Parkplätze geschaffen werden sollten. Die Zufahrtsbreite beträgt 3,50 m und ist damit im Vergleich nicht so komfortabel, da das ausparken von dem Grundstück rückwärts erfolgen bzw. der Vorplatz vor dem Gebäude zum Rangieren verwendet werden muss.

Kostenschätzung (Stand Januar 2022): rd. 45.000,00 Euro brutto, reine Baukosten zzgl. 15% Baunebenkosten

Nach örtlicher Besichtigung und Beratung des Bauausschusses hat der Ortsgemeinderat Emmerzhausen sich dafür ausgesprochen Variante II auszuschreiben und zur Ausführung zu bringen. Somit wurden die Arbeiten im Jahre 2022 beschränkt ausgeschrieben, woraufhin ein Angebot der Fa. Baustra GmbH aus Wilnsdorf zum Bruttoangebotspreis in Höhe von 87.494,21 Euro eingegangen ist.

Dieses Angebot lag 219 % zum Schätzpreis, woraufhin der Ortsgemeinderat Emmerzhausen die Aufhebung der Ausschreibung beschloss und im Jahre 2023 eine erneute Ausschreibung erfolgen sollte. Der Neuausschreibung sollte dann eine weniger aufwändige Planung zu Grunde liegen, wodurch auch kleinere Unternehmen angefragt werden könnten. Diese neue Planung, sowie die ergänzende Ausschreibung wurde jedoch im Nachgang nicht mehr bei dem Ingenieurbüro Gewatec angefragt. Im Planjahr 2023 waren für diese Umgestaltung 30.000 Euro vorgesehen.

Um die Planung der Vorplatzgestaltung wieder aufnehmen zu können, bat die Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf den Ortsgemeinderat Emmerzhausen um Beratung und Festlegung, in welchem Umfang diese Maßnahme nun weiterverfolgt werden soll. Zuletzt lag der Beschluss vor, eine "weniger aufwändige Planung" vorzusehen. Wie sollte diese dann aussehen, oder soll evtl. doch eine der o. g. Varianten realisiert werden?

Daraufhin dient diese Entscheidung der Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf als weitere Grundlage für die anstehende Planung. Je nach Art und Umfang würde die Verwaltung dann den Kontakt zum Ingenieurbüro Gewatec aufnehmen, um ein Honorarangebot anzufordern.

a) Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss die Planung der Vorplatzgestaltung zu den Mietwohnungen wieder aufzunehmen und weiter voran zu treiben.

b) Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss, folgende Punkte/Maßnahmen bei der Wiederaufnahme der Planung zu berücksichtigen: Die 2. Variante, jedoch mit einer Wegbreite von 5,50 m, soll weiterverfolgt werden; keine Abgrenzung der Parkplätze (kein Parkstreifen); ein Bereich, der geeignet zum Grillen oder zur Errichtung einer Sitzecke ist, soll optisch abgegrenzt bzw. gepflastert werden; eine öffentliche Ausschreibung soll erfolgen; detaillierte Kostenvoranschläge/Leistungsverzeichnisse mit Auflistung von Einzelpositionen und Alternativen sind einzureichen, um weitere Kosten zu senken.

 

Mitteilungen

Der Vorsitzende unterrichtete den Ortsgemeinderat Emmerzhausen über folgende Angelegenheiten aus dem Bereich der örtlichen Verwaltung:

Einnahmen Schrottcontainer: Im Jahr 2025 wurden insgesamt Einnahmen i.H.v. 937,53 Euro aus Sammlungen im Schrottcontainer erzielt. Es wurde weniger Schrott als in den Vorjahren im Schrottcontainer entsorgt. Auch der Schrottpreis ist gesunken, weshalb die Einnahmen im Jahr 2025 nicht so hoch ausfielen wie in den Vorjahren.

Fällung von Bäumen in dem Bereich der Schutzhütte ("Neue Landeskrone"): Die Bäume in dem Bereich der Schutzhütte (Neue Landeskrone) sind vom Revierförster begutachtet worden. Bäume, die eine Gefahr darstellten, wurden gefällt.

Straßenreinigungssatzung: Der Vorsitzende hat die Straßenreinigungssatzung mit den Beigeordneten geprüft und mit neueren Straßenreinigungssatzungen verglichen. Diese sind inhaltlich mit der Straßenreinigungssatzung der Ortsgemeinde Emmerzhausen identisch.

Streuplan: Dem Ortsgemeinderat Emmerzhausen wurde der aktuelle Streuplan vorgelegt. Alle gelb markierten Straßen werden im Winter gestreut. In der nächsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen soll darüber beraten werden, welche Straßen darüber hinaus noch gestreut bzw. welche Straßen zukünftig nicht mehr gestreut werden sollen.

Aus den Reihen des Ortsgemeinderates Emmerzhausen erfolgte der Hinweis, dass u.a. auch der Weg vom Sportplatz hoch (von Einfahrt gegenüber Firmen bis hoch zur "Wiesenstraße") gestreut und geräumt wird. Bei der Verwaltung soll sich darüber erkundigt werden, aus welchen Gründen dies erfolgt bzw. ob dies erforderlich ist. Weiterhin soll sich darüber informiert werden, ob in dem Bereich der Firmen (Ortsausgang) auf Kosten der Ortsgemeinde Emmerzhausen gestreut wird.

Fallen Waschbär: Die Genehmigung für die Fallen liegt vor. Die Fallen können bis zum 28. Februar 2026 aufgestellt werden. Hiernach ist eine Aufstellung erst wieder vom 1. August 2026 bis zum 28. Februar 2027 erlaubt. Die Fallen wurden noch nicht geliefert. Sobald die Lieferung erfolgt ist, wird eine Aufstellung bis zum 28. Februar 2026 erfolgen.

Termine für das Jahr 2026: Der Umwelttag findet Samstag, dem 11. April 2026 statt. Für die Seniorenfeier stehen der 5. September 2026 und der 26. September 2026 zur Auswahl. Die nächste informelle Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen findet am Montag, dem 9. März 2026, statt. Am 22. März 2026 finden die Landtagswahlen statt. Der Vorsitzende bespricht mit den Ortsgemeinderatsmitgliedern die Schichtverteilung.

 

Einwohnerfragen

Einwohnerfragen lagen nicht vor.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung befasste sich der Ortsgemeinderat Emmerzhausen mit Versicherungs- und Vertragsangelegenheiten sowie mit einem Sachstandsbericht.

[Text: Sophia Güllert (Emmerzhausen); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 2. Februar 2026]

 

Das "beleuchtete Fenster" sorgt für eine besondere Adventsstimmung in Emmerzhausen
Eine stimmungsvolle und mittlerweile fest etablierte Tradition hat auch in der vergangenen Adventszeit wieder zahlreiche Menschen in Emmerzhausen zusammengebracht: das "beleuchtete Fenster". An insgesamt 14 Abenden, jeweils zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr, öffneten sich vom 2. bis zum 22. Dezember 2025 an unterschiedlichen Orten im Ort die Türen – und luden zu Begegnung, Gesprächen und vorweihnachtlicher Atmosphäre ein. Die Treffen fanden an ganz unterschiedlichen, liebevoll vorbereiteten Orten statt: in gemütlichen Gartenhäusern, unter Carports, auf Terrassen oder sogar in einer alten Scheune. Jede Örtlichkeit war weihnachtlich geschmückt und trug auf ihre eigene Weise zur besonderen Stimmung bei.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die Besucher konnten sich über Glühwein in verschiedenen Geschmacksrichtungen freuen, ebenso über Punsch, zahlreiche Teesorten, heißen Apfelsaft oder Kakao – besonders beliebt bei den kleinen Gästen. Bei guten Gesprächen und immer wieder neuen Begegnungen wurden zudem viele unterschiedliche Weihnachtsplätzchen probiert und genossen. Das Fazit der Veranstaltungsreihe fällt durchweg positiv aus: Das "beleuchtete Fenster" machte die Adventszeit in Emmerzhausen erneut zu etwas ganz Besonderem – eine Zeit, die beinahe wie im Fluge verging. Auch für die Zukunft ist bereits gesorgt: In der Adventszeit 2026 soll das "beleuchtete Fenster" wieder stattfinden. Der erste Termin steht schon fest – am 6. Dezember 2026 lädt Hans-Joachim Fries die Dorfgemeinschaft zu sich in die Bergstraße 7 ein.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die diese Veranstaltungsreihe möglich gemacht haben – sei es als Gastgeber oder als Besucher. Das "beleuchtete Fenster" ist längst zu einer liebgewonnenen Tradition in Emmerzhausen geworden und zeigt eindrucksvoll, wie dörfliche Gemeinschaft gelebt werden kann.
[Text und Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 22. Dezember 2025]

   

Erfolgreicher Glasfaserausbau in Emmerzhausen - ein Projekt als Vorbild
Mit dem nahezu abgeschlossenen Glasfaserausbau kann die Ortsgemeinde Emmerzhausen ein durchweg positives Fazit ziehen. Im Mai 2025 fiel mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss für ein Infrastrukturprojekt, das nun – bei rund 98 Prozent erledigter Arbeiten – bereits deutlich früher als geplant vor dem erfolgreichen Abschluss steht.
Von Beginn an setzten die Verantwortlichen auf Transparenz und Information. Bereits zum Projektstart fand eine gut besuchte Informationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Emmerzhausen statt. Dort stellten die beteiligten Unternehmen – die Glasfaser Plus als Tochterunternehmen der Telekom sowie das ausführende Bauunternehmen Westerwald Bau aus Selters – das Vorhaben detailliert vor. Fragen, Anregungen und auch kritische Stimmen aus der Bevölkerung wurden ernst genommen und umfassend beantwortet. Diese offene Kommunikation schuf frühzeitig Vertrauen und Akzeptanz für die anstehenden Baumaßnahmen.
Ursprünglich war der Glasfaserausbau auf einen Zeitraum von rund zwölf Monaten ausgelegt. Umso erfreulicher ist es, dass nach nur etwa sieben Monaten nahezu alle Arbeiten abgeschlossen sind. Lediglich kleinere Restarbeiten sollen im neuen Jahr noch durchgeführt werden, bevor das Projekt endgültig beendet wird.
Besonders aus Sicht der Einwohnerinnen und Einwohner fällt das Urteil sehr positiv aus. Das ausführende Unternehmen Westerwald Bau erhielt viel Lob für seine Arbeit. Ansprechpartner waren während der gesamten Bauphase jederzeit vor Ort erreichbar und reagierten schnell, unkompliziert und lösungsorientiert auf Fragen, Hinweise oder auch Kritik. Beeinträchtigungen wurden dadurch auf ein Minimum reduziert.
Der Glasfaserausbau in Emmerzhausen zeigt eindrucksvoll, wie durch gute Planung, transparente Kommunikation und engagierte Umsetzung ein komplexes Infrastrukturprojekt für alle Beteiligten erfolgreich realisiert werden kann. Die Ortsgemeinde Emmerzhausen ist damit bestens für die digitale Zukunft aufgestellt – ein Gewinn für Bürger, Wirtschaft und Lebensqualität gleichermaßen.
Das Foto zeigt von links: Ortsbürgermeister Matthias Werther sowie Mitarbeiter und Geschäftsführer der Westerwald-Bau.
[Text und Foto: Stefan Bertram, Emmerzhausen, den 19. Dezember 2025]

   

Regelmäßige Baumpflege für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit
Die Pflege der Straßen- und Wegebäume im Ortsbereich von Emmerzhausen soll künftig systematischer und nachhaltiger gestaltet werden. Geplant ist die Einführung eines festen Automatismus beim Beschneiden der Straßenbäume. Ein Turnus von alle zwei Jahren hat sich dabei als sinnvoll erwiesen. Insgesamt betrifft diese regelmäßige Maßnahme 29 Straßenbäume, die dauerhaft gepflegt werden müssen, um ihre Gesundheit und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Bereits umgesetzt wurden einzelne notwendige Eingriffe an besonders sensiblen Standorten. So wurde bei drei Eichenbäumen im Kurvenbereich der "Struthweg" Totholz entfernt. Zusätzlich mussten im "Waldweg" zwei Bäume gefällt werden, die in einen Strommast hineingewachsen waren und somit ein Sicherheitsrisiko darstellten. Im Bereich des Hohlwegs (ehemalige Viehtrift) zwischen den Straßen "Am Sonnenhang" und "Schöne Aussicht" wurden alle Bäume auf ihre Standsicherheit hin überprüft. Das Ergebnis ist beruhigend: Es besteht derzeit keine unmittelbare Gefahr, dass Bäume umkippen – außergewöhnliche Sturmereignisse ausgenommen. Dies gilt auch für Bäume, die schräg gewachsen sind. Dennoch wurde festgestellt, dass an mehreren Bäumen Totholz vorhanden ist. Die Entfernung dieses Totholzes ist bereits eingeplant und soll Anfang des kommenden Jahres erfolgen. Die Maßnahme wird alle Bäume entlang des Hohlwegs betreffen und dient sowohl der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer als auch dem langfristigen Erhalt des Baumbestands.

Mit diesen Maßnahmen verfolgt die Ortsgemeinde Emmerzhausen das Ziel, Natur- und Verkehrssicherheit in Einklang zu bringen und die Pflege des öffentlichen Grüns dauerhaft zu strukturieren.

[Text und Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 19. Dezember 2025]

   

Westerwald-Bau spendet 1.000 Euro an Kindertagesstätte "Regenbogen" Emmerzhausen
Eine erfreuliche Überraschung gab es kurz vor den Weihnachtsfeiertagen für die Kindertagesstätte "Regenbogen" in Emmerzhausen: Die Firma Westerwald-Bau, die derzeit den Ausbau des Glasfasernetzes in der Ortsgemeinde Emmerzhausen durchführt, überreichte am 16. Dezember 2025 eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an die kommunale Kindertagesstätte. Mit der Spende möchte sich das Unternehmen für die freundliche Aufnahme in der Ortsgemeinde sowie für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit während der Bauphase bedanken. Die Geldübergabe fand direkt in den Räumlichkeiten der Kindertagesstätte statt und wurde von Vertretern der Firma, der Leiterin der Kindertagesstätte Laura Panek sowie dem Ortsbürgermeister Matthias Werther begleitet.

Die Freude über die Unterstützung ist groß, denn das Geld soll gezielt für Projekte eingesetzt werden, die den Kindern unmittelbar zugutekommen. Geplant ist unter anderem die Aufwertung der Leseecke, um den Kindern einen noch gemütlicheren und anregenderen Ort zum Lesen und Vorlesen zu bieten. Außerdem soll die Werkbank wieder in Betrieb genommen werden, an der die Kinder handwerkliche Erfahrungen sammeln und ihre Kreativität entfalten können. Die Kindertagesstätte "Regenbogen" sowie Ortsbürgermeister Matthias Werther bedanken sich herzlich bei der Firma Westerwald-Bau für die großzügige Spende und das damit verbundene Engagement für die jüngsten Einwohner der Ortsgemeinde.

Solche Gesten zeigten, wie wichtig ein gutes Miteinander zwischen Unternehmen und Ortsgemeinde sind und welchen positiven Beitrag lokale Projekte für das Gemeindeleben leisten können. Die Spende ist ein schönes Beispiel dafür, wie Bauprojekte nicht nur die Infrastruktur verbessern, sondern auch soziale Einrichtungen vor Ort nachhaltig unterstützen können.
[Text: Marc Rosenkranz; Foto: Linda Hanschmann, Emmerzhausen, den 16. Dezember 2025]

   

 

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen

Am 15. Dezember 2025 fand unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther eine Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen statt. Nach Erledigung der Regularien folgte im öffentlichen Sitzungsteil ein Bericht von Laura Panek, Leiterin der Kommunalen Kindertagesstätte "Regenbogen". Aktuell arbeiten vier Erzieherinnen, eine Auszubildende zur Sozialassistentin, eine Hauswirtschaftskraft und drei Reinigungskräfte in der Einrichtung. Zwei Vertretungskräfte sowie eine Fachkraft im Ruhestand unterstützen das Team bei Personalmangel. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen haben für ein interessantes und abwechslungsreiches Kita-Jahr gesorgt. Dazu gab es Projektwochen, beispielsweise zum Thema "Wohin mit unserem Müll und wie können wir ihn vermeiden?", zum Thema "Zahngesundheit" und "Die Welt mit allen Sinnen entdecken". Die aktuelle Betriebserlaubnis umfasst drei U2-Plätze und 18 Ü2-Plätze. Davon waren bis zum Sommer drei U2-Plätze und 15 Ü2-Plätze belegt. Durch die Einschulung einiger Kinder im Sommer, durch Wegzüge und altersbedingte Übergänge sind aktuell ein U2-Platz und zwölf Ü2-Plätze belegt. Im Sommer wurde die neue Homepage der Kindertagesstätte freigeschaltet. Ortsbürgermeister Matthias Werther bedankte sich bei dem Kita-Team für die gute Zusammenarbeit und beim Förderverein für die andauernde Unterstützung.

Der Ortsbürgermeister teilte mit, dass Anfang Dezember 2025 insgesamt 29 Straßenbäume beschnitten worden sind. Seitens des ausführenden Unternehmens wird ein Turnus von zwei bis drei Jahren empfohlen. Anfang Januar wurde am Hohlweg (Verlängerung "In der Ley"-"Struthweg") weiteres Totholz entfernt. Die schief gewachsenen Bäume sind nach einer fachlichen Begutachtung durch nicht schadhaft und stehen sicher.

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen befasste sich mit Arbeitsaufträgen aus dem laufenden Jahr. Es war unter anderem angeregt worden, Waldwege zu schottern. Dies soll jetzt nach Möglichkeit zeitnah erfolgen. Eine Vermessung hat ergeben, dass der Fahrweg zur Skihütte nicht verschoben ist. Der Weg entspricht der Wegeparzelle. Allerdings stellt sich die Frage, ob der Zustand so bleiben soll. Die Ausbesserung von Wirtschaftswegen mit Aushub vom Glasfaserausbau wird bei Bedarf noch erledigt. Aushubmaterial ist am Lagerplatz vorhanden. Es wurde noch einmal auf die gefährliche Ausfahrt vom Sportplatz kommend auf die Landesstraße hingewiesen. Auf dem anliegenden Grundstück müssen dringend Bäume zurückgeschnitten werden um die Sicht auf die Landesstraße zu verbessern. Der große Baum an der Landesstraße (Einmündung "Struthweg") wurde zwar durch den Landesbetrieb Mobilität in Augenschein genommen, über das Ergebnis ist jedoch nichts bekannt. Der Baum wurde auch noch nicht zurückgeschnitten.

Es gibt erneut erhebliche Schäden durch Wildschweine auf dem Sportplatz. Dem Jagdpächter ist dies bekannt. Das Problem muss jetzt erneut angegangen werden, wobei das Einzäunen des Platzes aus Kostengründen wohl keine Option ist. Im Bereich der ehemaligen Grube "Neue Landeskrone" stehen geschätzt 30 tote Fichten, von denen unter Umständen eine Gefahr ausgeht. Darüber soll der Revierförster informiert werden. Es wurde angeregt, zu Beginn des neuen Jahres in einer informellen Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen Ziele für die Arbeit und die Entwicklung der Ortsgemeinde Emmerzhausen zu definieren und Einwohner für eine Mitarbeit zu gewinnen. Danach kann dann die Bevölkerung in einer Einwohnerversammlung informiert werden. Die Jugendpflege der Verbandsgemeinde plant eine Veranstaltung für Jugendliche in Emmerzhausen.

Zur Förderung des Ehrenamts stehen der Ortsgemeinde Emmerzhausen pauschale Landesmittel in Höhe von 1.250 Euro zur Verfügung. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung folgten Vertrags- und Grundstücksangelegenheiten.

[Text: Dirk Klein (Daaden); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 15. Dezember 2025]

   

Strahlender Weihnachtsgruß in der Dorfmitte
Emmerzhausen erstrahlt in der Advents- und Weihnachtszeit an einem neuen, besonders festlichen Ort: In der Dorfmitte wurde erstmals ein großer, prachtvoll geschmückter Weihnachtsbaum an der Bushaltestelle aufgestellt. Möglich gemacht hatte dies das Engagement eines Mitbürgers, der zugleich Mitglied des Ortsgemeinderates Emmerzhausen ist und sich mit viel Einsatz für dieses weihnachtliche Highlight starkgemacht hat. Bereits im Vorfeld des vergangenen Jahres hatte die Ortsgemeinde Emmerzhausen vorausschauend gehandelt und die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Durch die Anbindung an eine nahegelegene Straßenlaterne konnte eine zuverlässige Stromversorgung für die Weihnachtsbaumbeleuchtung sichergestellt werden. Diese Planung zahlte sich nun aus, denn der Baum erstrahlte in den Abendstunden in festlichem Glanz und sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre im Herzen des Ortes.
Zum ersten Mal hatten damit alle Einwohnerinnen und Einwohner von Emmerzhausen – ebenso wie Durchreisende – die Möglichkeit, diesen wunderschönen Weihnachtsbaum an einem so zentralen Standort zu bewundern. Gerade in der dunkleren Jahreszeit setzt der festlich beleuchtete Baum ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft und Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Der neue Standort in der Dorfmitte hatte sich bereits nach kurzer Zeit als echter Blickfang erwiesen und trägt dazu bei, den Ort in der Adventszeit noch einladender zu gestalten. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigen sich begeistert über diese Bereicherung des Ortsbildes.
[Text: Stefan Bertram; Foto: Dominik Ebener, Emmerzhausen, den 15. Dezember 2025]

   

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats Emmerzhausen

Am 3. November 2025 kam der Ortsgemeinderat Emmerzhausen unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther zu einer Sitzung zusammen statt. Nach der Erledigung der Regularien stand zunächst ein Bericht des Jagdpächters auf der Tagesordnung. Dr. Grübl informierte den Ortsgemeinderat Emmerzhausen darüber, dass ein deutliches Anwachsen der Rotwildbestände zu verzeichnen ist. Früher sei Rotwild eher Einzelwild gewesen, inzwischen beobachte man teilweise große Rudel. Viele Tiere zögen aus dem Bereich Burbach kommend zum "Stegskopf". Es sei erforderlich, hier auch nachts eine Bejagung vorzunehmen, was zur Zeit nicht ohne weiteres möglich sei. Die Ortsgemeinde Emmerzhausen wird sich unterstützend bei der Ausstellung einer Nachtjagderlaubnis bei der Unteren Jagdbehörde einsetzen. Der Ortsbürgermeister regte außerdem eine intensivere Zusammenarbeit mit benachbarten Jagdrevieren an. Die Schwarzwild-Bestände seien geringer geworden, so Dr. Grübl weiter. Auch die Bestandsdichte an Rehwild sinke. Stark vermehrt hätten sich die Hasen, die nach Einschätzung des Jagdpächters erhebliche Schäden bei jungen Bäumen verursachen. Füchse seien relativ niedrig im Besatz, auch weil die Staupe-Krankheit die Bestände dezimiert habe. Vor diesem Hintergrund appellierte Dr. Grübl an die Hundehalter, ihre Tiere gegen die Staupe impfen zu lassen. Für Waschbären stelle Staupe keine Gefahr dar. Trotz erfolgreich aufgestellter Großfallen vermehrten sich die Waschbären deutlich. Es ist geplant, auch in der Ortslage bei hohem Aufkommen Lebendfallen aufzustellen. Die Ortsgemeinde Emmerzhausen wird dazu Fallen beschaffen und die erforderliche Genehmigung einholen. Eine sachkundige Person aus Emmerzhausen wird die Fallen kontrollieren.

 

Sanierung "Waldweg"

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hat im Juni 2024 beschlossen, für den Ausbau bzw. die Deckeninstandsetzung eines ca. 700 m² großen Teilstücks der Gemeindestraße "Waldweg" (Steilstück von "Struthweg" bis Querkreuzung "Waldweg") eine Förderung aus dem I-Stock zu beantragen. Der Antrag wurde von der Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf bei der Kreisverwaltung Altenkirchen bzw. der ADD Trier eingereicht. Die Höhe der beantragten Zuwendung betrug 15.600 Euro (40 % des 30 %-igen Eigenanteils der Ortsgemeinde Emmerzhausen) bei veranschlagten Baukosten von rd. 135.000 Euro brutto. Mit Schreiben vom 24. September 2025 hat die ADD Trier nun der Kreisverwaltung Altenkirchen mitgeteilt, dass die Maßnahme bei der Förderung aus dem Investitionsstock 2025 nicht berücksichtigt wurde. Begründung: "Die Alleinfinanzierung ist zumutbar."

Die Ortsgemeinde Emmerzhausen muss nun auf dieser Grundlage erneut beraten und entscheiden, ob und in welcher Form die Straßensanierung im Bereich des "Waldwegs" weitergeführt werden soll. Dazu hat zunächst am 21. Oktober 2025 eine informelle Ortsbesichtigung und Inspizierung des Zustands der Fahrbahnoberflächen stattgefunden. Hieraus ergab sich die Überlegung, den bisherigen Planbereich um die Deckeninstandsetzung der westlichen Stichstraße (ca. 300 m² Fahrbahnfläche zwischen den Bordsteinen) zu erweitern. Im Zuge einer vollständigen Deckeninstandsetzung in diesem Abschnitt würden die Verbandsgemeindewerke dort auch die vorhandene Wasserleitung einschließlich aller Hausanschlüsse erneuern sowie parallel zum vorhandenen Mischwasserkanal zusätzlich einen Regenwasserkanal (Trennsystem, sukzessive Fremdwasserbeseitigung) herstellen inklusive der zugehörigen Hausanschlüsse. Davon ausgehend, dass der Unterbau in diesem Bereich sich vergleichbar mit dem bereits untersuchten Teilstück darstellt und damit als langfristig tragfähig und nutzbar anzunehmen ist, ergeben sich daraus dann insgesamt ca. 150 m² Vollausbau (Pflasterbereich Einmündung "Struthweg") und ca. 850 m² Deckensanierung (abfräsen und neue Deckschicht aufbringen) als Sanierungsfläche.

Eine Erweiterung des Sanierungsbereichs auf den östlichen Straßenabschnitt des "Waldwegs" (ca. 450 m² Deckeninstandsetzung zwischen den Bordanlagen und stellenweise Ausbesserung der Bord- und Nebenanlagen) würde zusätzlich ca. 70.000 Euro kosten, darin enthalten ca. 15.500 Euro Investitionskosten Straßenoberflächenentwässerung).

Ob die Herstellungskosten im Rahmen der Erhebung wiederkehrender Ausbaubeiträge refinanziert werden können, hängt davon ab, ob die Maßnahme als Unterhaltungsmaßnahme oder Ausbaumaßnahme zu qualifizieren ist. Nur im Falle einer Ausbaumaßnahme, kann eine Refinanzierung im Rahmen der wiederkehrenden Beiträge (Gemeindeanteil: 30 %, Anliegeranteil: 70 %) stattfinden. Aufgrund von nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Finanzmitteln sowohl im Haushalt 2025/2026 der Ortsgemeinde Emmerzhausen als auch im Wirtschaftsplan 2026 der Verbandsgemeindewerke Daaden ist eine Ausführung der Gesamtsanierung frühestens im Jahr 2027 realisierbar. Die entsprechenden Mittel (bei einer möglichen Ausführung im Jahr 2027 muss man eine erwartbare ca. 10 %-ige Preissteigerung berücksichtigen) müssen dann in die jeweiligen Haushalte eingestellt werden. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss nach ausführlicher Beratung, dass der "Waldweg" in den beschriebenen Bereichen einheitlich saniert werden soll.


Bebauungsplan "In der Buchenwiese"

Um die Realisierbarkeit und Vermarktungsfähigkeit des Neubaugebiets "In der Buchenwiese" konkretisieren zu können, hat der Ortsgemeinderat Emmerzhausen in seiner letzten Sitzung die Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf beauftragt, weiterführende Abstimmungen durchzuführen. Unter Berücksichtigung aller Kosten würden sich unverhältnismäßig hohe Grundstückskaufpreise ergeben. Nach eingehender Beratung beschloss der Ortsgemeinderat Emmerzhausen, aufgrund der verschiedenen Schwierigkeiten und dem daraus resultierenden hohen Kostenaufwand, das Bebauungsplanverfahren "In der Buchenwiese" vorerst nicht weiter zu führen.


Am Ende des öffentlichen Sitzungsteils teilte Ortsbürgermeister Matthias Werther mit, dass der defekte Regeneinlauf im "Waldweg" repariert worden ist. Beide Wohnungen in der "alten Schule" sind wieder vermietet. An der Bushaltestelle soll ein Weihnachtsbaum aufgestellt werden, der Ständer ist bereits installiert. In der Kindertagesstätte wurde kürzlich die Bedarfsplanung besprochen. Die Betriebserlaubnis bleibt unverändert bestehen. Dominik Ebener hat bereits zugewachsene Gräben geöffnet, weitere Gräben folgen. Dabei sollen die Vorschläge aus dem Hochwasser- und Starkregenkonzept berücksichtigt werden. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschäftigte sich mit umgestürzten und abgebrochenen Bäumen an verschiedenen Stellen, auch außerhalb der Ortslage; hier muss Kontakt zu den Grundstückseigentümern aufgenommen werden. Wie zu vernehmen war, reichen die Sackgassen-Schilder an dem Verbindung "In der Ley" – "Schöne Aussicht" nicht aus, weil immer wieder Lieferfahrzeuge den Hohlweg befahren wollen. Es sollten hier "Durchfahrt verboten"-Schilder aufgestellt werden. Ratsmitglieder fragten nach dem Planungsstand zur Neugestaltung des Bereichs vor dem Eingang zu den Mietwohnungen. Die Frage wird mit der Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf geklärt. Ratsmitglied Sven Fries wies darauf hin, dass am Glascontainer-Standort an der "Hauptstraße" leider wieder reichlich Müll abgeladen worden ist.

[Text: Dirk Klein (Daaden); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 3. November 2025]

 

Geschichte hautnah: Zweite historische Wanderung in Emmerzhausen begeistert Teilnehmer
Am Freitag, dem 3. Oktober 2025, zog es rund 40 Wanderfreunde in die Gemarkung Emmerzhausen, um sich auf eine spannende Zeitreise zu begeben. Unter dem Motto "Bergbau, Eisenbahn und alte Grenzsteine in der Gemarkung Emmerzhausen" führte die zweite historische Wanderung über 6,5 Kilometer zu sieben besonderen Stationen. Veranstalter der Wanderung war die Emmerzhäuser Arbeitsgruppe "Ortsbild - Tourismus - Verkehr".
Gestartet wurde pünktlich um 13:30 Uhr oberhalb der S-Kurve in Emmerzhausen. Das Wetter spielte mit: Es war zwar windig aber trocken. Auf dem "
Höllenkopf" (628 m über NN) hatte man eine ausreichende Fernsicht bis zum Siebengebirge. Hier oben konnte man noch dazu eine kräftige Brise "Westerwälder Wind" spüren. Die Gruppe, bei der mehr als die Hälfte nicht aus Emmerzhausen kam, ließ sich an den Stationen von sachkundigen Erläuterungen begeistern: Von der ehemaligen Grube "Zur schönen Aussicht" über den Bergmannspfad und die Feldbahnstrecke der Bong´schen Mahlwerke, weiter zum Standort einer ehemaligen alten Eisenbahnbrücke, zur Bergstation der Bremsbahn ins Buchhellertal, zu den stillen Überresten des alten "Russenfriedhofes" und schließlich zu den alten Grenzsteinen von 1699.
Besonders der geschichtliche Bogen beeindruckte viele. "Man läuft hier eigentlich durch den Wald – und erfährt plötzlich, wie viel Industrie und Arbeit sich früher in unserer Heimat abgespielt hat. Das macht die Landschaft viel lebendiger", erzählte eine Familie aus dem Ort Lippe. Eine Frau aus Daaden ergänzte: "Ich fand die alten Grenzsteine am spannendsten – so alt und immer noch so gut erhalten." Auch Gäste mit weiter Anreise waren dabei. "Aus Westerburg hierherzukommen hat sich absolut gelohnt", sagte ein Teilnehmer. "Die Mischung aus Natur, Geschichte und netten Leuten – besser kann man einen Feiertag nicht verbringen." Nach gut drei Stunden endete die Wanderung wieder an ihrem Ausgangspunkt. Viele waren sich einig:
Die historische Wanderung ist eine Bereicherung für die Region – und eine Wiederholung im nächsten Jahr wäre sehr willkommen.
[Text: Marc Rosenkranz; Foto: Jan Herrmann, Emmerzhausen, den 3. Oktober 2025]

 

Seniorenausflug führte nach Koblenz und Wirges

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 19 Grad unternahmen die Senioren der Ortsgemeinde Emmerzhausen kürzlich einen abwechslungsreichen Tagesausflug. Mit dem Reisebus ging es am Mittag zunächst nach Koblenz, wo eine zweistündige Panorama-Burgenfahrt auf dem Rhein auf dem Programm stand. Um 13:30 Uhr legte das Ausflugsschiff ab und führte die Reisegruppe vorbei an einer beeindruckenden Kulisse von Burgen, Schlössern und Weinbergen. Zu den Höhepunkten der Fahrt zählten unter anderem Burg Lahneck, das Johanneskloster und Schloss Stolzenfels. Die Teilnehmenden genossen die eindrucksvolle Rheinlandschaft in vollen Zügen und nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen und entspannten Momenten an und unter Deck.

Nach der Rückkehr zum Koblenzer Anleger blieb noch eine Stunde Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Viele Besucherinnen und Besucher zog es in die Parkanlagen hinter dem Deutschen Eck, wo ein großer Flohmarkt mit rund 500 Ständen zum Stöbern einlud. Zum Abschluss des Tages steuerte der Bus das aus dem Fernsehen ("Mein Lokal, Dein Lokal") bekannte Restaurant "Stadl Wirges" in Wirges an. In gemütlich-bayerischem Ambiente ließen die Senioren bei einem gemeinsamen Abendessen den ereignisreichen Tag in geselliger Runde ausklingen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich rundum zufrieden und freuen sich bereits auf den nächsten Ausflug der Ortsgemeinde Emmerzhausen.

[Text und Foto: Stefan Bertram, Emmerzhausen, den 13. September 2025]

 

 

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen

Unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther fand am 25. August 2025 die 7. Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Nach Begrüßung aller Anwesenden befasste sich der Ortsgemeinderat Emmerzhausen mit den folgenden Angelegenheiten:

Genehmigung der Niederschrift über die Ratssitzung vom 19. Mai 2025 (öffentlicher Teil)

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen genehmigte die Niederschrift über den öffentlichen Teil der Sitzung vom 19. Mai 2025.

Zustimmung zur Annahme von Zuwendungen

Es lagen keine Zuwendungen vor, über deren Annahme zu entscheiden war.

Bauleitplanung; Bebauungsplan "In der Buchenwiese", weitere Vorgehensweise

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hat am 19. Mai 2025 die Nachbeauftragung des Büros BNL.baubkus GbR beschlossen. Der Auftrag zur Faunistischen Erhebung inkl. Maßnahmenplanung und Artenschutzbeitrag sowie Prüfung potenzieller Ausgleichsflächen und die Erarbeitung eines Ausnahmeantrages gem. § 30 Abs. 3 BNatschG wurde daraufhin (zzgl. Optionalposition 7) am 20. Mai 2025 erteilt.

Im Juni 2025 erfolgte nunmehr die Biotopkartierung seitens des Büros BNL.baubkus GbR. Es lässt sich insgesamt festhalten, dass die blau markierten Bereiche mit dem "Erhaltungszustand A" des Lebensraums 6510 - Magere Flachland-Mähwiese bewertet wurden und mithin als gesetzlich geschützte Biotope gem. § 30 Abs. 2 Nr. 7 BNatSchG i. V. m. § 15 Abs. 1 Nr. 3 LNatSchG RLP einzustufen sind. Dies bedeutet, dass es sich um sehr hochwertige Flächen handelt, für die – nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde – grundsätzlich keine Ausnahmegenehmigung erteilt wird. Die Ausweisung eines Neubaugebietes in diesem Bereich ist somit nicht möglich. Auch bei den gelb markierten Flächen handelt es sich um gesetzlich geschützte Biotopflächen. Daher ist auch für diese Bereiche die Ausstellung einer Ausnahmegenehmigung nur schwer in Aussicht zu stellen.

Aufgrund dieser Problematik, ist die Fortsetzung des Bauleitverfahrens in der bisherigen Größendimension nicht möglich. Da voraussichtlich jedoch nicht sämtliche innerhalb des bisherigen Bebauungsplangebiets "In der Buchenwiese" liegenden Flächen unter Biotopschutz stehen, könnte die Verkleinerung des Plangebiets eine Lösung darstellen, um doch noch eine Ausweisung eines Neubaugebiets zu ermöglichen.

Um die Realisierbarkeit des verkleinerten Gebiets weiter abschätzen zu können, aber auch um aus ökonomischer Sicht bewerten zu können, ob die Fortführung des Bauleitverfahrens sinnvoll ist, schlug die Verwaltung vor, zunächst noch einige benötigte Informationen in Erfahrung zu bringen und zusammenzutragen. Danach kann eine Kostenkalkulation erstellt werden, woraufhin der Ortsgemeinderat Emmerzhausen dann über die Weiterführung des Verfahrens entscheiden kann.

Aus den Reihen des Ortsgemeinderates Emmerzhausen erfolgten zu dieser Thematik weitere Nachfragen. Zudem tauschte man sich über die erfolgte Kartierung, Ausgleichsflächen und Ersatzbiotope aus.

Nach eingehender Beratung beauftragte der Ortsgemeinderat Emmerzhausen die Verwaltung folgende Abstimmungen durchzuführen:

- Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde, ob für die Fläche 4 ausnahmsweise eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann.

- Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde, ob bestimmte Abstände zu den unter Schutz stehenden Biotopflächen einzuhalten sind.

- Abstimmung mit der Kreisverwaltung Altenkirchen, welche Abstände im Bereich des südöstlichen Plangebietsbereichs zur Landesstraße einzuhalten sind. In einem anderen Bauleitplanverfahren innerhalb der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf wurde zuletzt seitens des Landesbetriebes Mobilität Diez auf eine Bauverbotszone von 20 m auf der freien Strecke verwiesen, gemessen vom äußeren befestigten Fahrbahnrand (§ 22 Abs. 1 Landesstraßengesetz).

Des Weiteren wurde die Verwaltung beauftragt, eine grobe Kostenschätzung vorzunehmen, zu welchen Verkaufspreisen die entstehenden Grundstücke veräußert werden könnten und mit welchen Erschließungskosten/Erschließungsbeiträgen zu rechnen ist.

Die Kostenschätzung soll insbesondere auch die Kosten für die Entwässerung des Gebiets (Hochwasserschutz) beinhalten. Die Kreisverwaltung Altenkirchen hat bereits im Mai 2025 darauf hingewiesen, dass im Falle einer Realisierung des Bebauungsplanes mehrere Wassernotwege anzulegen seien, um das zufließende Wasser bereits vor dem Plangebiet umleiten zu können.

Über die Ergebnisse soll in einer der nächsten Sitzungen des Ortsgemeinderates Emmerzhausen beraten werden.

 

Mitteilungen

Der Vorsitzende unterrichtete den Ortsgemeinderat Emmerzhausen über folgende Angelegenheiten aus dem Bereich der örtlichen Verwaltung:

a.) Seniorenfahrt: Für die am 13. September 2025 nach Koblenz stattfindende Seniorenfahrt haben sich 47 Personen angemeldet. Am Ende der Seniorenfahrt soll im Gasthof Stahl eingekehrt werden. Die Ankunft in Emmerzhausen sei für ca. 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr geplant.

b.) Neuvermietung Wohnung "Schulstraße":  Eine der gemeindeeigenen Wohnungen in der "Schulstraße" ist ab dem 1. November 2025 zu vermieten. Interessenten können sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf melden.

c.) Ausbesserung von Wirtschaftswegen mit Material aus Glasfaserausbau: Derzeit findet innerhalb der Ortsgemeinde Emmerzhausen der Glasfaserausbau statt. Unbelastetes Material, das hierbei aus den Straßen übrigbleibt, könnte evtl. zur Ausbesserung von Wirtschaftswegen verwendet werden. Aus den Reihen des Ortsgemeinderates Emmerzhausen erfolgten hierzu erste Vorschläge, wie z. B. auf dem Parkplatz nach der "Weißen Brücke", der Weg unterhalb der Sprungschanze oder in dem Bereich "In der Kurzebach". Ideen sollen an den Ortsbürgermeister herangetragen werden. Zu gegebener Zeit soll hierüber beratschlagt werden.

d.) Kindertagesstätte Regenbogen: Die Homepage der Kindertagesstätte Regenbogen ist in Kürze wieder online. Die Kindertagesstätte hat jetzt ihren eigenen Instagram-Account. Zudem unterrichtete der Vorsitzende den Ortsgemeinderat Emmerzhausen über den Beschluss der Kindergartenmitarbeiter darüber, dass keine Schließtage mehr stattfinden. Ausgenommen hiervon sind die "Tage zwischen den Jahren" sowie Brückentage. Im Sommer wird die Kindertagesstätte durchgehend geöffnet sein. Dies soll für mehr Attraktivität sorgen und alleinerziehende Eltern unterstützen.    

e.) gemeindeeigene Obstbäume: Obst von gemeindeeigenen Bäumen können und sollen von den Einwohnern aus Emmerzhausen genutzt werden. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen wies darauf hin, dass diese z. B. auch durch das Mitteilungsblatt hierüber zu informieren sind. Innerhalb des Ortsgemeinderates Emmerzhausen wurde die Lage gemeindeeigener Bäume besprochen. Die Nutzung soll nur nach Absprache mit dem Ortsbürgermeister erfolgen, da nicht alle Obstbäume der Ortsgemeinde gehören und es nicht zu Missverständnissen kommen soll. Des Weiteren erfolgte aus den Reihen des Ortsgemeinderat Emmerzhausen der Vorschlag, dass die Einwohner evtl. Patenschaften für die gemeindeeigenen Obstbäume übernehmen könnten.

 

Verschiedenes

Aus den Reihen des Ortsgemeinderat Emmerzhausen erfolgten folgende Anregungen und Hinweise:

a.) Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" zukünftig auch im nichtöffentlichen Teil: Der Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" soll zukünftig auch im nichtöffentlichen Teil der Ortsgemeinderatssitzungen eingeführt werden.

b.) Waschbären-Invasion: Beigeordneter Heinz Dücker machte auf die derzeitige Waschbären-Invasion innerhalb der Ortsgemeinde Emmerzhausen aufmerksam. Ohne eine Genehmigung und eine "Fallenschulung" darf man keine Waschbärenfallen aufstellen. Eine Genehmigung kostet ca. 50 Euro. Es erfolgte daher der Vorschlag, dass die Ortsgemeinde Emmerzhausen eine Genehmigung für die ca. 50 Euro einholt, z. B. zwei bis drei Fallen durch den Jagdpächter Herrn Dr. Grübel aufstellen und diese in den betroffenen Bereichen auf den gemeindeeigenen Grundstücken rotieren lassen könnte. Um in Erfahrung zu bringen, welche Bereiche betroffen sind, soll ein Aufruf gestartet werden. Zuvor ist der genaue Ablauf zu klären.

c.) Schiefer Baum auf der Gemeindestraße "Am Hang": Ratsmitglied Timo Heidrich machte auf einen schiefen Baum in dem Bereich der Gemeindestraße "Am Hang" (Höhe des Wohnhauses "Am Hang 10") aufmerksam. Aus den Reihen des Ortsgemeinderat Emmerzhausen wurde darauf hingewiesen, dass dieser schon immer schief dort gestanden hat.

d.) Kindertagesstätte Regenbogen: Der Beigeordnete Stefan Bertram war im Internet auf einen ca. 14 Jahre alten Spendenaufruf der Kindertagesstätte für ein neues Klettergerüst auf der Seite "Betterplace.org" gestoßen. Zudem sei dem Aufruf ein Foto mit den damaligen Kindergartenkindern beigefügt, weshalb die Frage aufkam, ob solche Bilder aus datenschutzrechtlicher Sicht nur für einen gewissen Zeitraum veröffentlicht werden dürfen. Der Spendenaufruf ist veraltet und soll gelöscht werden.

e.) Freischneiden des Weges zur Platzrandstraße: Ratsmitglied Timo Heidrich wies darauf hin, dass der Weg, an der Hundetoilette links vorbei, hoch zur Platzrandstraße (Bereich "Auf der Brache"), freigeschnitten werden muss.

f.)  Freischneiden des Weges vom Sportplatz zum unteren "Georg-Müller-Weg": Durch Ortsbürgermeister Matthias Werther erfolgte der Hinweis, dass der Weg vom Sportplatz zum unteren "Georg-Müller-Weg" freizuschneiden ist.

g.) Unkraut in dem Sandkasten des Spielplatzes in der "Wiesenstraße": Ratsmitglied Marc Rosenkranz wies auf eine Beschwerde hin, die an ihn herangetragen wurde. Demnach mussten Eltern in dem Sandkasten des Spielplatzes in der "Wiesenstraße" erst Unkraut rauszupfen, bevor ihre Kinder diesen nutzen konnten.

h.) Keine Sicht beim Herein- und Herausfahren zum Sportplatz: Weiterhin erfolgte der Hinweis, dass man bei dem Herein- und Herausfahren des Weges zum Sportplatz, von der "Hauptstraße" aus kommend rechts, keine Sicht hat. Die Tannen des angrenzenden Grundstücks müssen geschnitten werden.

i.) Keine Sicht bei dem Weg zwischen den beiden Firmen in dem Bereich des Ortsausgangs: Zudem wurde aus den Reihen des Ortsgemeinderates Emmerzhausen darauf hingewiesen, dass bei dem Weg, der sich zwischen den beiden Firmen in dem Bereich des Ortsausgangs befindet, keine Sicht besteht.

j.) Freischneiden von dem Weg entlang des Wochenendhauses: Des Weiteren erfolgte der Hinweis, dass in dem Bereich des Wochenendhauses ("Auf der Hänsbach"), die Äste auf den angrenzenden Weg ragen und zurückgeschnitten werden müssen.

k.) Schneiden von Bäumen entlang der "Hauptstraße": Der Beigeordnete Stefan Bertram wurde darauf aufmerksam gemacht, dass sich entlang der "Hauptstraße" ein großer Baum befindet, der bereits auf das angrenzende Wohnhausgrundstück "Struthweg 2" ragt und geschnitten/gekürzt werden muss. Ortsbürgermeister Werther erläuterte, dass der Baum im Eigentum des Landesbetriebes Mobilität (LBM) steht. Dieser wurde bereits hierauf aufmerksam gemacht. Bei dem LBM soll diesbezüglich noch einmal nachfragt werden.

l.) Beschilderung der Verlängerung "In der Ley": Ratsmitglied Timo Heidrich erkundigte sich nach dem Fortschritt zur Beschilderung der Verlängerung "In der Ley". Der Vorsitzende teilte mit, dass ihm keine neue Entwicklung bekannt ist und er sich diesbezüglich erkundigen wird.

m.) Absackung der Gemeindestraße "Am Hang": Durch das Ratsmitglied Gundolf Tielmann wurde darauf hingewiesen, dass die Gemeindestraße "Am Hang" absackt. Ortsbürgermeister Matthias Werther erläuterte, dass diesbezüglich bereits eine Rücksprache mit den Verbandsgemeindewerken stattgefunden hat. Das Absacken der Straße liegt am Kies im Untergrund. Der Untergrund muss komplett neu gemacht werden. Die Angelegenheit soll noch einmal im Ortsgemeinderat Emmerzhausen thematisiert werden.

n.) Elektrischer Anschluss bei den Geschwindigkeitsmesstafeln: Der Beigeordnete Stefan Bertram teilte mit, dass die Geschwindigkeitsmesstafeln nun über Strom, anstatt durch Solarzellen, betrieben werden.

o.) Errichtung einer Steckdose für die Weihnachtsbaumbeleuchtung an der Bushaltestelle: Weiterhin erfolgte der Hinweis, dass für die Weihnachtsbaumbeleuchtung an der Bushaltestelle ebenfalls eine Steckdose montiert wurde.

 

Einwohnerfragen

Einwohnerfragen lagen nicht vor.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung befasste sich der Ortsgemeinderat Emmerzhausen mit Grundstücks- und Finanzangelegenheiten sowie mit weiteren Mitteilungen.

[Text: Sophia Güllert (Emmerzhausen); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 25. August 2025]

 
     

 

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen

Der mögliche des BebauungsplanesDer Ortsgemeinderat Emmerzhausen kam am 19. Mai 2025 unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther zu einer Sitzung zusammen statt. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss zunächst die Annahme einer Zuwendung der Volksbank Daaden eG zu Gunsten der Kommunalen Kindertagesstätte "Regenbogen" in Höhe von 2.000 Euro.


Festlegung differenzierter Hebesätze bei der Grundsteuer B

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hatte Ende des vergangenen Jahres eine Hebesatzsatzung für die Erhebung der Realsteuern ab dem Jahr 2025 erlassen. Hintergrund war die Grundsteuerreform und die damit verbundene Neubewertung der Grundstücke. Dabei sollte nach der Empfehlung der Bundesregierung die Aufkommensneutralität beachtet werden, wonach die Gemeinden die Hebesätze der Grundsteuern so festgelegen sollten, dass weder Minder- noch Mehreinnahmen zu den bisherigen Veranlagungen entstehen. Durch die Neubewertung ergab sich bei vielen Gemeinden, wegen der unterschiedlichen Bewertungsmethoden, eine Schieflage zwischen den Wohn- und Nichtwohngrundstücken, die zu Mindereinnahmen geführt hätte, wenn nicht der Hebesatz gegenüber den bisherigen Festlegungen angehoben worden wäre. Bei der Ortsgemeinde Emmerzhausen hätte dieser Effekt, bei Beibehaltung des bisherigen Hebesatzes für die Grundsteuer B von 465 v.H., zu Mindereinnahmen von rd. 56.000 Euro geführt. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hatte deshalb, den Hebesatz auf 653 v.H. angehoben, um annähernd das gleiche Aufkommen wie bisher zu erreichen.

Bereits zum Ende des letzten Jahres hatte die Landesregierung angekündigt, ein Grundsteuerhebesatzgesetz zu verabschieden, das es den Gemeinden ermöglichen sollte, die Hebesätze für die Grundsteuer B innerhalb von Grundstücksgruppen zu differenzieren. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hatte deshalb im Zusammenhang mit der Hebesatzsatzung beschlossen, die Hebesätze erneut zu beraten, wenn weitere Informationen zur Möglichkeit der Differenzierung vorliegen. Der Landtag hat Ende Februar 2025 das angekündigte Grundsteuerhebesatzgesetz beschlossen, was nun den Gemeinden die Möglichkeit eröffnet, differenzierte Hebesätze bei der Grundsteuer B für unbebaute Grundstücke, für Wohngrundstücke und für Nichtwohngrundstücke festzulegen. Die Einführung einer Hebesatzdifferenzierung für die Grundsteuer B hat das Ziel, eine gerechtere Verteilung der Steuerlast zu erreichen. Dabei sollen auch Anreize geschaffen und soziale Effekte erzielt werden.

Die Verwaltung hat mittlerweile die Datenlage analysiert und Ergebnisse zur möglichen Differenzierung zwischen den Grundstücksgruppen erarbeitet. Dabei wurde weiterhin der Fokus auf die Aufkommensneutralität gelegt, betrachtet ob die Spreizung des Hebesatzes nicht zu groß ist und sich im Sinne des Verfassungsgerichtsurteils bewegt, aber auch die Steuerungsmöglichkeiten der Gemeinde gewahrt bleiben. Außerdem musste der vom Land vorgegebene Nivellierungssatz als Mindesthöhe Berücksichtigung finden.

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschoss, die Hebesätze für die Grundsteuer B zu differenzieren und wie folgt in die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2025 aufzunehmen: Grundsteuer B für unbebaute Grundstücke: 513 v.H.; Grundsteuer B für bebaute Grundstücke: 513 v.H.; Grundsteuer B für bebaute Grundstücke (Nichtwohngrundstücke): 1.026 v.H.

 

Doppelhaushalt 2025/2026 beschlossen

Die Entwürfe der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 wurden ausführlich beraten. Michael Runkel von der Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf erläuterte das Zahlenwerk und stand für Rückfragen der Ortsgemeinderatsmitglieder zur Verfügung. Er gab auch einen Überblick über das Ergebnis des letzten Jahres. Hier ergab sich ein Überschuss in Höhe von rund 228.000 Euro. Bei der Planaufstellung ging man noch von einer Entnahme aus den Finanzmitteln in Höhe von rund 179.000 Euro aus. Die Verbesserungen sind hauptsächlich auf Einsparungen im Bereich der Personalkosten und auf Verschiebungen von Investitionen zurückzuführen. Am Jahresende verfügte die Ortsgemeinde über Finanzmittel in Höhe von 703.640 Euro. Im Ergebnishaushalt 2025 wird mit einem Überschuss von 98.257 Euro gerechnet. Im Finanzhaushalt 2025 entsteht bei den ordentlichen und außerordentlichen Ein- und Auszahlungen ebenfalls ein Überschuss von 162.679 Euro. Der Saldo aus Investitionstätigkeit ist in diesem Jahr negativ und beläuft sich auf -212.250 Euro, darüber hinaus verbleibt ein Fehlbetrag von -49.571,01 Euro der der Rücknahme entnommen werden muss. Eine Kreditaufnahme ist nicht erforderlich. Im kommenden Jahr muss im Ergebnishaushalt ein Fehlbetrag von -60.653 Euro ausgewiesen werden. Im Finanzhaushalt entsteht ein Überschuss von 7.219 Euro. Auch 2026 ist der Saldo aus Investitionstätigkeit negativ und beläuft sich auf -148.550 Euro. Eine Kreditaufnahme wird erneut nicht erforderlich sein. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen beschloss nach ausführlicher Beratung die Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2025 und 2026.


Planungen zum Bebauungsplan "In der Buchenwiese"

Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen hat in seiner Sitzung am 20. Februar 2023 beschlossen, trotz erschwerter Rahmenbedingungen grundsätzlich an dem Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans "In der Buchenwiese" vom 13. Dezember 2021 festzuhalten. In der Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen am 23. September 2024 sollte bereits über ein Nachtragsangebot des Planungsbüros entschieden werden. Dieser Beschluss wurde jedoch vertagt, da aufgrund der vorherrschenden Problematik zunächst geklärt werden sollte, ob die Umsetzung des Plangebietes realisierbar ist und ob seitens der Unteren Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung nach § 30 Abs. 3 BNatSchG in Aussicht gestellt werden kann. Ein Gesprächstermin sollte hier seitens der Verwaltung initiiert werden. Dieses Gespräch zwischen der unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Altenkirchen und Vertretern der Verbandsgemeindeverwaltung fand am 7. Mai 2025 statt. Die Problematik zur Realisierung des Bebauungsplans wurde aus unterschiedlichen Gründen nochmals dargelegt. Die Untere Naturschutzbehörde hat während dieses Gesprächs bereits grundsätzlich signalisiert, dass eine Ausnahmegenehmigung in Aussicht gestellt werden könnte, sofern der entsprechende notwendige Ausgleich vollumfänglich erbracht werden kann. Dies könne allerdings erst abschließend eruiert werden, wenn weitere Kartierungen durchgeführt worden seien.

Im Nachgang zu dem Gespräch vom 7. Mai 2025 hat die Verwaltung ein ergänzendes Honorarangebot bei dem Planungsbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie eingeholt, welches auch die zu erwartenden Mehrkosten für die Erstellung des naturschutzrechtlichen Maßnahmenkonzepts, der weitergehenden Artenschutzprüfung, die Prüfung potenzieller Ausgleichsflächen sowie die Erarbeitung eines Ausnahmeantrags gemäß § 30 Abs. 3 BNatSchG bei der Unteren Naturschutzbehörde beinhaltet. Eine Kartierung des Plangebiets könnte nach Aussage des Büros noch in diesem Jahr erfolgen, sofern der Ortsgemeinderat an der Fortführung des Bebauungsplanverfahrens festhält und der Nachtrag beauftragt wird.

Zusätzlich zu den bekannten Hindernissen aufgrund der vorhandenen gesetzlich geschützten Biotope wurde im Gespräch zudem deutlich, dass das Plangebiet im Starkregenfall vollflächig durch Wasserströme durchzogen wird. Die Kreisverwaltung Altenkirchen hat bereits angemerkt, dass im Falle einer Realisierung des Bebauungsplans mehrere Wassernotwege anzulegen seien, um das zufließende Wasser bereits vor dem Plangebiet umleiten zu können. Nach Aussage der Kreisverwaltung Altenkirchen richtet sich die rechtliche Grundlage zur Abwägung der Hochwasserschutzbelange und Sturzflutbelange aktuell nach dem im BauGB normierten Gebot der "gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnisse". Aktuell ergibt sich somit aus den Wasserströmen kein Verbot das Bebauungsplangebiet zu realisieren. Die potenzielle Gefährdung durch Starkregen ist jedoch im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen.

Die Realisierung des Bebauungsplans gestaltet sich aufgrund der Problematik bezüglich der natur- und artenschutzrechtlichen Fragen und der daraus resultierenden Schaffung geeigneter Ausgleichsflächen als auch der möglichen Starkregenereignisse als durchaus problematisch. Zudem kann ein Gebiet, das unter Biotopschutz steht, erst nach Schaffung eines Ersatzbiotops baulich beplant werden. Es ist daher nicht abzusehen, ob nach Durchführung der Kartierung durch das Büro und der anschließenden Antragstellung zur Erteilung einer Ausnahmegenehmigung bei der Kreisverwaltung Altenkirchen das Bebauungsplanverfahren fortgeführt werden kann.

Insgesamt ist im vorliegenden Verfahren mit deutlich höheren Kosten und Verzögerungen zu rechnen. Die Planungskosten (inkl. aller landschaftspflegerischen Leistungen, die im Rahmen der Ausnahme/Befreiung erforderlich werden) sind vollständig durch die Ortsgemeinde zu tragen. Hinzu kommen deutlich höhere Kosten für die Bereitstellung geeigneter Ausgleichsflächen, die größtenteils durch die Grundstückseigentümer im Plangebiet zu tragen sind, was eine spätere Vermarktung der Grundstücke möglicherweise erschwert. Die Verwaltung sieht die Realisierung des Bebauungsplangebiets als sehr schwierig an, weshalb zwischenzeitlich eine Schwellenwertberechnung durchgeführt wurde, um zu eruieren, ob im Gemeindegebiet ein Tausch der Fläche mit einer anderen bebaubaren Fläche möglich wäre. Deren Ergebnis fiel allerdings negativ aus: Eine weitere Wohnflächenausweisung über die bereits im Flächennutzungsplan dargestellten Flächen hinaus ist nicht möglich. Selbst bei Flächenaufgabe der Erweiterungsfläche E4 ("In der Buchenwiese") überschreitet das Potenzial den Bedarf. Ein Flächentausch ist somit nicht möglich. Wenn der Ortsgemeinderat weiterhin an der Aufstellung des Bebauungsplanes "In der Buchenwiese" festhalten möchte, wäre im nächsten Schritt der Auftrag an das Planungsbüro zu erteilen. Bisher sind Kosten in Höhe von 5.568,91 Euro entstanden. Ein Auftrag an das Planungsbüro in Zusammenarbeit mit dem mit der Kartierung befassten Büro wurde bereits über 32.871,97 Euro erteilt. Nach umfangreicher Erläuterung des Sachverhalts durch Andrea Ebener von der Verbandsgemeindeverwaltung und eingehender Diskussion beschloss der Ortsgemeinderat Emmerzhausen trotz der dargelegten Problematik und dem somit ungewissen Ausgang des Verfahrens mehrheitlich, an der Aufstellung des Bebauungsplanes "In der Buchenwiese" festzuhalten. Zudem stimmte der Ortsgemeinderat Emmerzhausen der durch das Planungsbüro angepassten Honorarkalkulation zu und erteilte den Auftrag zum erweiterten Leistungsumfang. Der Auftrag beläuft sich auf einen Gesamtbetrag brutto 14.519,19 Euro. Sofern sich im weiteren Verfahren ergeben sollte, dass eine enthaltene optionale Position (netto 720,00 Euro) ebenfalls erforderlich ist, stimmte der Ortsgemeinderat Emmerzhausen auch dieser zu.

 

Mitteilungen
Ortsbürgermeister Matthias Werther informierte darüber, dass für den Bau des Daadetal-Radweges Kompensationsflächen für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen benötigt werden. Ein Teil der Kompensation erfolgt in Biersdorf, ein Teil entlang der Radwegestrecke zwischen der Steinches Mühle und ein weiterer Teil im Bereich der Gemarkung Emmerzhausen "Auf dem Kreuz". Es handelt sich um die Flurstücke 81 und 84 im Flur 2, die beide im Besitz der Ortsgemeinde Emmerzhausen sind. Die Stücke sind zusammen 3.018 m² groß und eignen sich sehr gut für die Herstellung einer Streuobstwiese. In Abstimmung mit der Naturschutzbehörde können 30 hochstämmige Obstbäume angepflanzt werden, geplant ist eine Bepflanzung mit 20 Apfelbäumen unterschiedlicher Sorte, fünf Süßkirschen, drei Walnuss- und zwei Esskastanienbäumen. Die Kosten für Pflanzung inkl. Startdüngung, Wühlmausschutz, Dreibockgestellen, Stammschutz, Abdeckung der Baumscheibe mit Rindenmulch und die Pflege in den auf die Pflanzung folgenden drei Jahre (Fertigstellungs- und Entwicklungspflege) werden von der Verbandsgemeinde übernommen. Im Anschluss haben die Bäume dann eine Größe erreicht bei der mit erstem Ertrag zu rechnen ist. Die Fläche verbleibt im Besitz der Ortsgemeinde, und könnte zum Beispiel von ortsansässigen Imkern als Stellplatz genutzt werden, und auch das Obst kann natürlich geerntet und genutzt werden. Der Gestattungsvertrag zur Nutzung der Fläche wurde am 29. April 2025 geschlossen.

Weiter wurde mitgeteilt, dass vor wenigen Tagen mit einem Kostenaufwand von knapp 800 Euro die Kronenpflege des Baums auf dem Kita-Spielplatz durchgeführt wurde. Für den von der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Kita erzeugten Strom wurde für den Zeitraum 28. Mai bis 31. Dezember 2024 eine Einspeisevergütung von 472,80 Euro erzielt. Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" wiesen Ratsmitglieder auf verschiedene Punkte hin bzw. fragten nach dem Sachstand. Dabei ging es um die Beschilderung der Verlängerung "In der Ley" (Sackgasse), das Mähen von Flächen und die Anregung, intensiver auf den Daadetal-Radweg hinzuweisen damit weniger Radfahrer die gefährliche Landesstraße benutzen. Der Termin für die Seniorenfahrt im September wird in Kürze festgelegt. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung schloss sich eine Grundstücksangelegenheit an.

[Text: Dirk Klein (Daaden); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 19. Mai 2025]

 

     

 

Maibaumaufstellen in Emmerzhausen lockte rund 80 Besucher

Am Abend des 30. Aprils 2025 fand in Emmerzhausen das traditionelle Maibaumaufstellen statt. Bei sommerlichen Temperaturen versammelten sich rund 80 Besucher, um gemeinsam das Fest zu feiern und den Maibaum neben dem Dorfgemeinschaftshaus aufzustellen. Trotz der angenehmen Temperaturen und eines schönen Abends war die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr geringer. Dennoch sorgten die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Ortsbild, Tourismus, Verkehr" für eine fröhliche Atmosphäre: Es gab gegrillte Würstchen und gekühlte Getränke zu moderaten Preisen.

Das Maibaumaufstellen in Emmerzhausen ist mittlerweile eine langjährige Tradition, die jedes Jahr am 30. April gefeiert wird. Die Organisatoren hoffen wieder auf eine größere Beteiligung im kommenden Jahr, um das Fest weiterhin zu einem besonderen Ereignis für die Dorfgemeinschaft zu machen. Ob das Fest weiterhin durchgeführt werden kann, hängt davon ab, ob es im nächsten Jahr genügend Helferinnen und Helfer geben wird.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe bedanken sich bei allen, die zu einem guten Gelingen des Festes beigetragen haben. Insgesamt konnten bei der Veranstaltung 744 Euro eingenommen werden. Wie bereits auf den Plakaten erwähnt, soll das Geld für die Verbesserung der Infrastruktur des Dorfgemeinschaftshauses (z.B. bessere Stromversorgung bei Festen im Außenbereich) verwendet werden.

[Text und Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 30. April 2025]

 

 

 

 

 

Großes Interesse an Infoveranstaltung zum Glasfaserausbau im Dorfgemeinschaftshaus

Rund 70 Bürgerinnen und Bürger folgten am 29. April 2025 der Einladung der Ortsgemeinde Emmerzhausen zur Informationsveranstaltung über den geplanten Glasfaserausbau. Im Dorfgemeinschaftshaus wurde über den aktuellen Stand der Planungen, den Ablauf der Bauarbeiten sowie die Vorteile eines Glasfaseranschlusses informiert.

Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Matthias Werther übernahm ein Vertreter des ausführenden Telekommunikationsunternehmens, Herr Klöckner, das Wort. In einer informativen Präsentation erklärte er, wie die Glasfaserleitungen bis in die Häuser verlegt werden sollen, welche zeitlichen Abläufe vorgesehen sind und welche Schritte die Anwohner nun unternehmen können, um sich einen kostenlosen Anschluss während der Ausbauphase zu sichern. Die neuen Leitungen versprechen stabilere Verbindungen, höhere Geschwindigkeiten und machen den Ort langfristig attraktiver für Familien und Unternehmen.

Viele Anwohner nutzten die Möglichkeit, individuelle Fragen gerade auch zu den baulichen Maßnahmen zu stellen. Hier war es von Vorteil, dass auch das ausführende Bauunternehmen vor Ort war, um fachkundig zu informieren. Vertreter der Unternehmen standen auch im Anschluss an den offiziellen Teil noch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Der Glasfaserausbau soll laut aktueller Planung in Kürze beginnen und etwa 12 Monate dauern. Das Bauunternehmen wird in der nächsten Zeit alle Interessierten, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, nach und nach ansprechen, um den Anschluss ans Haus individuell abzustimmen. Weitere Informationen zum Glasfaseranschluss können sich Interessierte bei den Partnerunternehmen des Telekommunikationsunternehmens in Daaden und Hof einholen.

[Text: Matthias Werther; Foto: Stefan Bertram, Emmerzhausen, den 29. April 2025]

 

 

 

 

 

Historische Wanderung zum Thema "Eisenbahn und Basaltabbau in der Gemarkung Emmerzhausen"

Bei frühlingshaften Temperaturen machten sich am Sonntag, dem 13. April 2025, 20 Wanderfreunde auf eine historische Entdeckungstour durch die Gemarkung Emmerzhausens. Die Veranstaltung, die unter dem Titel "Eisenbahn und Basaltabbau" stand, bot den Teilnehmern die Gelegenheit, in die bewegte Vergangenheit der Heimatregion einzutauchen.

Die rund dreistündige Wanderung führte die Gruppe an mehrere historische Punkte, die eng mit der Geschichte der Eisenbahn und des Basaltabbaus rund um Emmerzhausen verbunden sind. Besonders eindrucksvoll war der Besuch des ehemaligen Streckenverlaufes der Westerwaldbahn auf dem sogenannten "Bahndamm". Auch der Basaltabbau, der die lokale Wirtschaft über Jahrzehnte prägte, wurde ebenfalls thematisiert.

"Die Wanderung war eine wunderbare Gelegenheit, die Geschichte unseres Heimatorts aus einer neuen Perspektive zu erleben", sagte eine Teilnehmerin, die zum ersten Mal an einer solchen Tour teilnahm. Historische Informationen und spannende Anekdoten machten die Wanderung zu einer lehrreichen und unterhaltsamen Erfahrung.

Die Wanderung, die bei allen Teilnehmern großes Interesse weckte, zeigte auf eindrucksvolle Weise, wie eng Natur, Industrie und Geschichte in Emmerzhausen miteinander verknüpft sind. "Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Landschaft im Laufe der Jahre verändert hat und doch immer wieder auf die vergangenen Zeiten verweist", so Marc Rosenkranz, der die Wanderung organisiert hatte.

Für alle, die ebenfalls in die Geschichte Emmerzhausens eintauchen möchten, gibt es bereits einen neuen Termin: Die nächste historische Wanderung findet am Freitag, dem 3. Oktober 2025, statt und wird sich erneut mit den vielfältigen Themen rund um die Geschichte von Emmerzhausen befassen.

[Text: Marc Rosenkranz; Foto: Timo Heidrich, Emmerzhausen, den 13. April 2025]

 

 

 

 

 

Aktion "Saubere Landschaft" in Emmerzhausen ein voller Erfolg
Am Samstag, dem 5. April 2025, fand in unserer Gemeinde Emmerzhausen die diesjährige Aktion "Saubere Landschaft" statt. Rund 50 engagierte Bürgerinnen und Bürger, darunter auch die Kinder, Eltern und Erzieherinnen unserer Kindertagesstätte "Regenbogen", beteiligten sich tatkräftig an der Reinigungsaktion. Gemeinsam konnten wir etwa sieben Kubikmeter Müll aus der Natur entfernen und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verschönerung unseres Ortsbildes leisten. Es ist beeindruckend was wir gemeinsam in wenigen Stunden erreichen konnten, ein deutliches Zeichen für den starken Zusammenhalt in unserer Ortsgemeinde. Im Anschluss an die erfolgreiche Aktion gab es ein gemütliches Beisammensein mit Leberkäse, kleinen Snacks und Getränken. Diese schöne Gelegenheit wurde genutzt, um sich auszutauschen und den gemeinsamen Einsatz in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Als Ortsbürgermeister möchte ich mich, auch im Namen der Ortsgemeinde Emmerzhausen, bei allen Helferinnen und Helfern bedanken – insbesondere auch bei unserem Kindergarten für die engagierte Teilnahme. Euer Einsatz zeigt, wie wichtig Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein für unseren Ort und unsere Umwelt sind. Vielen Dank für euren Einsatz.

[Text: Matthias Werther; Foto: Tanja Meirich, Emmerzhausen, den 5. April 2025]

 

 

 

 

 

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen

Am 24. März 2025 fand unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Matthias Werther eine Sitzung des Ortsgemeinderates Emmerzhausen statt. Zunächst beschloss der Ortsgemeinderat Emmerzhausen die Annahme einer Zuwendung in Höhe von 491,66 Euro zu Gunsten der Kommunalen Kindertagesstätte "Regenbogen". Danach ging es um Aktuelles aus dem Forstrevier. Revierförster Matthias Grohs stellte sich den neuen Ratsmitgliedern vor. Da er bei der Verabschiedung des Forstwirtschaftsplans wegen eines anderen Termins nicht anwesend sein konnte, erläuterte er jetzt die Planungen.

Nach einem kurzen Rückblick auf 2024 stellt der Förster noch einmal die Zahlen für 2025 vor. Geplant ist der Einschlag von 30 fm Brennholz, wobei mit einem Ertrag von knapp 1.200 Euro gerechnet werden kann. Für die Waldpflege sind 7.000 Euro vorgesehen, 500 Euro für Verkehrssicherung und 2.000 Euro für Wegeunterhaltung. Der Revierdienst ist mit 1.350 Euro veranschlagt. Grundsätzlich gelte, dass die Zeit der Ernte vorbei und die Zeit des Säens da sei. Fünf Hektar des Gemeindewalds stehen für zehn Jahre unter Schutz, dies sei der Ortsgemeinde Emmerzhausen seinerzeit mit 7.000 Euro vergütet worden. Das neue Forsteinrichtungswerk befindet sich in der Umsetzung. Auf den Kalamitätsflächen versucht die Natur, Fuß zu fassen. Darüber hinaus wurden an drei Waldorten Neuanpflanzungen vorgenommen. Matthias Grohs wies darauf hin, dass allerdings die forstlichen Ziele nach einer Einschätzung des Forstamts gefährdet seien. Trotz Einzelschutz und Forstzäunen gebe es Schäden durch Rehwild. Hier sei die Jägerschaft in der Pflicht, für mehr Abschüsse zu sorgen. Die Ortsgemeinde Emmerzhausen müsse sich fragen, ob angesichts der Ausfälle das Betriebsziel noch zu erreichen sei. Beigeordneter Heinz Dücker berichtete in diesem Zusammenhang, dass die Abschusszahlen im Verlauf der vergangenen Jahre deutlich gesteigert werden konnten. Revierförster Matthias Grohs nahm Hinweise aus dem Kreis der Ratsmitglieder entgegen und beantwortete Einzelfragen. Dabei ging es unter anderem um den Verbleib von Kronenmaterial im Wald und um den Einsatz des Forstunternehmers, insbesondere beim Anlegen von Rückegassen. Für den Gemeindewald, so der Förster, seien Zertifizierungsstandards einzuhalten. Dazu gehöre auch, dass keine Selbstwerber mehr in die Fläche gelassen werden. Bürgermeister Helmut Stühn wies darauf hin, dass Vergleiche mit anderen Revieren nur dann möglich seien, wenn die Abschusszahlen im Verhältnis zur Fläche gesehen werden. Er sprach sich für eine stärkere punktuelle Bejagung und die Berücksichtigung jagdlicher Erfordernisse z.B. durch Jagdschneisen aus und betonte die Notwendigkeit konstruktiver und gemeinsamer Lösungen, die sowohl die Interessen von Waldbau als auch der Jagd berücksichtigen. Persönliche Befindlichkeiten, so Ortsbürgermeister Matthias Werther dürften in der Diskussion keine Rolle spielen. Er dankte dem Revierleiter und dem Jagdpächter für deren Arbeit.

Der Ortsbürgermeister berichtete über einige Angelegenheiten aus dem Bereich der örtlichen Verwaltung: In 2024 wurden insgesamt Einnahmen in Höhe von 1.724,55 Euro aus Sammlungen im Schrottcontainer erzielt. Mit einem Kostenaufwand von 663,94 Euro wurden insgesamt acht Geräte und Maschinen der Gemeindearbeiter gewartet und - soweit möglich - instandgesetzt. Eventuell sind zu gegebener Zeit einzelne Ersatzbeschaffungen nötig. Die Schlaglöcher vor dem Eingangsbereich zum Dorfgemeinschaftshaus werden im April 2025 saniert. Nach Rücksprache mit den Verbandsgemeindewerken soll der Erdwall am Glascontainer-Standort wieder hergestellt werden. Ein Tiefbauunternehmen aus Neunkirchen wird dort zunächst Erdaushub lagern und die nötigen Arbeiten ausführen, sobald genügend Material zusammengekommen ist. Der Ortsgemeinde Emmerzhausen entstehen keine Kosten. Ein Schild für den Schrottcontainer, das auf die Einwurfzeiten und das Verbot der Entnahme von Schrott hinweist, ist in Auftrag gegeben.

In diesem Zusammenhang wurde eine erneute Diskussion im Ortsgemeinderat wegen des Standorts für den Schrottcontainer angeregt. Zumindest versuchsweise, so der Vorschlag, sollte dieser bei den Glascontainern aufgestellt werden, auch als Signal an die unmittelbaren Anwohner, die am jetzigen Standort deutlichen Lärmbelästigungen ausgesetzt sind. Ein Ratsmitglied wies darauf hin, dass immer wieder Fahrzeuge in den Hohlweg (Fortsetzung "In der Ley", Richtung "Schöne Aussicht"/"Struthweg") geleitet werden und dann nicht weiterkommen. Ein Hinweis auf die Sackgasse und ein "Durchfahrt verboten"-Schild würden Abhilfe schaffen. Außerdem wurde angeregt, an der "Weißen Brücke" entlang der Landesstraße eine Beschilderung "Achtung Fußgänger/Achtung Radfahrer" anzubringen, da hier viele die Straße queren. In diesem Zusammenhang wurde auch an mögliche verkehrsberuhigende Maßnahmen erinnert, über die der Ortsgemeinderat im vergangenen Jahr gesprochen hat. Es wird noch einmal Kontakt mit dem Landesbetrieb Mobilität aufgenommen.

Jagdpächter Matthias Grübl führte aus, dass er froh sei, in Emmerzhausen tätig sein zu können und dankte für das Vertrauen des Ortsgemeinderates Emmerzhausen. Auch in Zukunft biete er seine konstruktive Mitarbeit an. Nach seiner Auffassung ist Rehwild in angepasster Zahl dienlich für den Wald. Verbissschäden, die dem Rehwild angelastet werden, gingen oft auch auf das Konto von Hasen.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung stand der Erwerb eines Grundstücks im Mittelpunkt, das die Ortsgemeinde Emmerzhausen möglicherweise als standortnahes Tauschgrundstück verwenden könnte. Der Ortsgemeinderat Emmerzhausen sprach sich mehrheitlich dafür aus. Außerdem wurde beschlossen, eine Aufbewahrungskiste für Grabaushub in Auftrag zu geben, da die bisher auf dem Friedhof genutzte Holzkiste in einem sehr maroden Zustand ist.

[Text: Dirk Klein (Daaden); Foto: Marc Rosenkranz, Emmerzhausen, den 24. März 2025]